Drei Spiele, drei Siege: Gute Stimmung beim HSV nach Spiel in Fürth

Hamburg - Dritter Sieg im dritten Spiel und die Tabellenführung zurückerobert: Die Stimmung beim HSV war nach dem hart erkämpften 1:0-Auswärtssieg bei Greuther Fürth dementsprechend gut.

HSV-Torschütze Khaled Narey jubelt nach dem Schlusspfiff über den Auswärtssieg in Fürth.
HSV-Torschütze Khaled Narey jubelt nach dem Schlusspfiff über den Auswärtssieg in Fürth.  © Daniel Karmann/dpa

Coach Daniel Thioune zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: "Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen, wie sie nach dem Platzverweis verteidigt und sich reingehängt hat. In Unterzahl in Fürth zu bestehen, ist eine Riesen-Herausforderung."

Rückkehrer Toni Leistner hatte in seinem ersten Spiel nach dem Fan-Eklat in Dresden kurz nach dem Wiederanpfiff für eine Notbremse die Rote Karte gesehen. 

Trotz der Unterzahl retteten die Rothosen die knappe Führung durch Torschütze Khaled Narey kurz vor der Pause noch über die Zeit. 

"Es war sicher ein Sieg der Mentalität – darauf kann man stolz sein. Am Ende haben wir aber natürlich auch Glück gehabt heute", urteilte Abwehrspieler Moritz Heyer.

Thioune sah das ähnlich: "Wir haben heute 90 Minuten zu spüren bekommen, dass die Fürther eine gute Spielanlage haben. Die Führung war zu dem Zeitpunkt kurz vor der Pause eher glücklich zu bewerten". 

Der HSV tritt anders auf als noch in der vergangenen Saison

Unter Coach Danile Thioune holte der HSV neun Punkte aus drei Ligaspielen.
Unter Coach Danile Thioune holte der HSV neun Punkte aus drei Ligaspielen.  © Daniel Karmann/dpa

Trotz des nötigen Spielglücks machte sich auch wieder die neu gewonnene Stabilität bei den Hamburgern bemerkbar, die trotz des großen Drucks der Fürther kein Tor zuließen.

In der letzten Saison wäre dies sicherlich noch anders gewesen, doch nach dem Auftakt-Debakel in Dresden scheint sich der HSV unter Thioune gefestigt zu haben und auch Ausfälle von wichtigen Spielern wie Kapitän Tim Leibold kompensieren zu können. 

Spieler wie Simon Terodde, der diesmal als Vorbereiter denn als Torschütze glänzte und Neuzugang Sven Ulreich, der in Fürth abgesehen von einer Unsicherheit ein gutes Debüt gab, verleihen den Hanseaten aktuell die nötige Sicherheit und Routine. 

So stehen die Hamburger nach drei Siegen und vor dem Nachholspiel gegen Erzgebirge Aue (Mittwoch, 18.30 Uhr) wieder dort, wo sie auch am Ende der Saison stehen wollen: an der Tabellenspitze.

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

Mehr zum Thema HSV:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0