HSV hat sein Ziel fest im Blick! Simon Terodde als Garant für den Aufstieg?

Hamburg - Dritter Sieg in Folge, erfolgreicher Jahresabschluss geglückt! Mit dem verdienten 2:1 Sieg beim Karlsruher SC unterstreicht der HSV seine Aufstiegsambitionen und hat für den Rest der Saison alles in der eigenen Hand.

Der HSV hat, wie hier Goalgetter Simon Terodde, sein Ziel fest im Blick.
Der HSV hat, wie hier Goalgetter Simon Terodde, sein Ziel fest im Blick.  © Uli Deck/dpa

Bei extrem schwierigen Platzverhältnissen im Karlsruher Wildparkstadion machte die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune (46) über weite Strecken der Partie vieles richtig und belohnte sich am Ende für eine ansprechende Leistung.

Nach der frühen Führung durch den bärenstarken Bakery Jatta (3.) ließ der ebenfalls auffällige Jeremy Dudziak (25) nur kurz darauf fast schon das 2:0 folgen (6.), stattdessen mussten die Rothosen jedoch nach kollektivem Abwehrversagen das 1:1 durch Philipp Hofmann (27) hinnehmen (14.).

Trotz der Ausfälle von Kapitän Tim Leibold (27), Innenverteidiger Stephan Ambrosius (22) und Routinier Aaron Hunt (34) blieben die Hamburger jedoch am Drücker und erspielten sich mehrere dicke Möglichkeiten, die jedoch zunächst alle nicht genutzt worden.

"In der ersten Hälfte müssen wir natürlich unsere Chancen besser nutzen und uns für unser starkes Spiel belohnen, daran hat es gehapert. Ansonsten haben wir aber ein sehr gutes Spiel gemacht und den KSC unnötig ins Spiel zurückgeholt", befand HSV-Keeper Sven Ulreich (32).

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich dann ein Kampfspiel, in dem der HSV nicht mehr die großen Chancen, aber dennoch die bessere Spielanlage auf seiner Seite hatte.

Der HSV gewinnt inzwischen auch die engen, schwierigen Spiele

Der HSV gewinnt auch die engen Spiele und kann sich dabei auf Torgarant Simon Terodde (r.) verlassen.
Der HSV gewinnt auch die engen Spiele und kann sich dabei auf Torgarant Simon Terodde (r.) verlassen.  © Uli Deck/dpa

Und dann haben die Hanseaten ja noch jemanden in ihren Reihen, der eigentlich immer trifft: Simon Terodde (32)! Die Tormaschine war kurz vor Schluss wieder zur Stelle, setzte sich gegen zwei KSC-Spieler durch und verwertete eine Flanke von Sonny Kittel zum 2:1-Siegtreffer (82.).

"Ich bin sehr stolz auf die Truppe! In der zweiten Halbzeit war es etwas zäh, aber wir sind stabil geblieben und haben uns am Ende belohnt", urteilte der 32-jährige Goalgetter, der seinen Legendenstatus in der 2. Bundesliga weiter verfestigte.

Er könnte am Ende der Saison tatsächlich der Spieler sein, der dem HSV in den letzten beiden Spielzeiten gefehlt hat. Mit ihm haben die Rothosen im Sturmzentrum jemanden, der alleine durch seine Präsenz für Unruhe beim Gegner sorgt und gleichzeitig seine Mitspieler besser macht. Seine quasi eingebaute Torgarantie nicht zu vergessen.

Was außerdem auffällt: Der Rauten-Klub hat sich aus seiner kleinen Krise mit drei Niederlagen in Folge herausgekämpft und gewinnt nun auch die engen, schwierigen Spiele. Eine Qualität, die der Mannschaft in der Vergangenheit das ein oder andere Mal abging.

"Wir haben wieder gesehen, dass man in dieser Liga für jeden Sieg extrem hart arbeiten muss. Das haben wir getan und uns am Ende belohnt. Jetzt werden wir die freien Tage genießen", freute sich auch Coach Thioune auf die kurze Weihnachtspause, ehe es am 3. Januar mit dem Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg weitergeht.

Titelfoto: Uli Deck/dpa

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