Erster HSV-Profi meldet sich nach Aufstiegspleite: "Es tut mir Leid"

Hamburg – Nach dem verpassten Aufstieg des Hamburger SV in die Fußball-Bundesliga hat der erste Profi sein Schweigen gebrochen.

Jordan Beyer sitzt nach Spielende auf dem Rasen. (Archivbild)
Jordan Beyer sitzt nach Spielende auf dem Rasen. (Archivbild)  © Daniel Bockwoldt/dpa

Während sich viele Spieler still und heimlich in die Sommerpause verabschiedeten, wollte Jordan Beyer (20) die Geschehnisse nicht unkommentiert lassen.

Der Youngstar meldete sich mit einer emotionalen Nachricht auf Instagram zu Wort. Darin verabschiedete sich der Leihspieler, der nach 11 Einsätzen für Hamburg zurück nach Gladbach kehrt, nicht nur von den Fans. 

Auch entschuldigte sich der Rechtsverteidiger für die blamable 1:5-Schlappe gegen den SV Sandhausen (TAG24 berichtete) und die damit verschenkte Chance auf das Relegationsspiel.

"Die Enttäuschung ist immer noch riesig und es ist auch schwer alles in Worte zu fassen. Wir haben es leider nicht geschafft, das große Ziel zu erreichen und auch ich trage Schuld dafür und möchte mich entschuldigen", schreibt Beyer.

Trotzdem sei er dankbar für die Erfahrungen, die er in dem halben Jahr beim HSV sammeln konnte. Aus diesem Grund bedankt sich der 20-Jährige beim Verein und bei den Fans: "Schade, dass es so geendet ist, trotzdem freu ich mich, Teil dieses großen Vereins gewesen zu sein und bin mir sicher, dass der HSV bald wieder in der ersten Liga sein wird."

Viel Zuspruch von HSV-Fans

Bei den Fans kommt die Message des HSV-Profis gut an. Neben den besten Wünschen für seine Rückkehr nach Gladbach bekommt der Abwehrmann großen Zuspruch für seine ehrlichen Worte. 

"Danke für die Worte, endlich jemand, der sich zu Wort meldet", lobt ein Fan. Ein anderer meint: "Jeder macht Fehler, man muss nur wieder aufstehen. Ganz große Geste von dir."

Nach der Rückrunde war schnell klar gewesen, dass Gladbach den Youngstar zurückhaben möchte. "Jordan Beyer kommt zurück, wir sehen in ihm einen wichtigen Spieler für uns", erklärte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl dem Kicker.

Mit der Borussia hat Beyer nun in der nächsten Saison die Chance, in der Champions League angreifen.

Titelfoto: Daniel Bockwoldt/dpa

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