HSV-Kapitän Tim Leibold: "Wir sprechen nicht über den Aufstieg!"

Hamburg - Bundesliga-Aufstieg? In der Kabine des HSV ist dieser Begriff inzwischen zum Unwort geworden. Das verriet Kapitän Tim Leibold (26) im neuen Podcast des "Hamburger Abendblatt".

HSV-Kapitän Tim Leibold will es in dieser Saison besser machen. (Archivfoto)
HSV-Kapitän Tim Leibold will es in dieser Saison besser machen. (Archivfoto)  © Guido Kirchner/dpa

"Wir haben in den ersten zwei Monaten nicht über den Aufstieg gesprochen und tun gut daran, auch in Zukunft nicht darüber zu sprechen", sagte der 26-Jährige.

Trotz namhafter Verstärkungen wie Torwart Sven Ulreich (Bayern München), Torjäger Simon Terodde (1. FC Köln), Toni Leistner (Queens Park Rangers) und Klaus Gjasula (SC Paderborn) wollen sich die Hamburger nach zwei gescheiterten Aufstiegsversuchen in Bescheidenheit üben.

Die verpasste Bundesliga-Rückkehr in der vergangenen Saison sei auch Resultat eines angeschlagenen Teamspirits gewesen, meinte Leibold. 

"Die vielen späten Gegentore machen natürlich etwas mit dir persönlich, aber auch mit der Mannschaft. Da konnten wir uns am Ende nicht mehr gegen stemmen", berichtete der Linksverteidiger, der mit 16 Torvorlagen in der Vorsaison einer der herausragenden Spieler der 2. Liga war.

"Natürlich gucke ich, dass wir in der Kabine eine gute Stimmung haben und sich das entwickelt, was uns am Ende der letzten Saison ein bisschen gefehlt hat. Wir müssen den Teamgeist über die gesamte Saison aufrechterhalten. Das ist nicht immer einfach", so Leibold.

Als neuer Kapitän will er es "in der neuen Saison nun besser machen". Die Wahl zum Kapitän sei dabei das i-Tüpfelchen für ihn gewesen. 

Titelfoto: Guido Kirchner/dpa

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