HSV: Neuzugang Sven Ulreich steht gegen Greuther Fürth im Tor!

Hamburg - Torwart-Neuzugang Sven Ulreich wird am Samstag (13 Uhr) sein erstes Pflichtspiel für den HSV bestreiten.

Torwart Sven Ulreich wird gegen Greuther Fürth im HSV-Tor stehen.
Torwart Sven Ulreich wird gegen Greuther Fürth im HSV-Tor stehen.  © Axel Heimken/dpa

Der 32-jährige Schlussmann steht im Spiel bei Greuther Fürth zwischen den Pfosten, teilte HSV-Trainer Daniel Thioune am Donnerstag mit. 

Er habe Daniel Heuer Fernandes, die bisherige Nummer eins bei den Hamburgern, über den Wechsel informiert, sagte der Coach und nannte die Nachricht für Heuer Fernandes "eine ganz harte Entscheidung". 

Thioune äußerte zugleich aber auch die Hoffnung, dass der erfahrene Ex-Bayern-Torwart Ulreich "unsere Qualitäten erhöht".

Personalsorgen hat der Coach in der Abwehr. Kapitän und Linksverteidiger Tim Leibold laboriert an einer Leistenzerrung und muss ebenso ersetzt werden wie Innenverteidiger Stefan Ambrosius (Quarantäne) und Josha Vagnoman (Außenbandriss). 

Rechtsverteidiger Jan Gyamerah hat im Training am Donnerstag einen Schlag ins Gesicht bekommen und musste seine aufgeplatzte Lippe nähen lassen. 

HSV-Coach Thioune hält viel vom kommenden Gegner Greuther Fürth

HSV-Trainer Daniel Thioune schenkt für das Spiel in Fürth Sven Ulreich das Vertrauen.
HSV-Trainer Daniel Thioune schenkt für das Spiel in Fürth Sven Ulreich das Vertrauen.  © Friso Gentsch/dpa

Als Linksverteidiger steht der erst 19 Jahre alte Bryan Hein aus der Regionalliga-Mannschaft des HSV bereit. "seine Entwicklung ist positiv: Er steht im Kader", sagte Thioune.

Der Trainer lobte Greuther Fürth, die "einen guten Ball spielen kann" und sich durch viele Positionswechsel auszeichne. Zwar haben die Franken in der laufenden Saison noch kein Spiel gewonnen, seien aber nicht zu unterschätzen. 

Gegen Erzgebirge Aue und den VfL Osnabrück (jeweils 1:1) sei Fürth das bessere Team gewesen, meinte Thioune.

Nach dem Ausfall der Partie gegen Aue wegen Corona-Alarms musste der HSV eine 19-tägige Spielpause überbrücken. 

"Wir gehen gestärkt aus der Pause hervor", glaubt Thioune. Und betonte: "Einige Spieler konnten sich in den Vordergrund spielen".

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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