Wen HSV-Trainer Thioune für einen "Menschenfänger" hält

Hamburg - Neu-HSV-Trainer Daniel Thioune (46) hat großen Respekt vor Nachwuchsdirektor Horst Hrubesch (69) und seiner Lebensleistung. 

HSV-Trainer Daniel Thioune (46) steht beim Training auf dem Platz.
HSV-Trainer Daniel Thioune (46) steht beim Training auf dem Platz.  © Daniel Bockwoldt/dpa

"Was ihn ausgezeichnet hat, ist neben der fachlichen Kompetenz, dass er ein Menschenfänger ist", sagte Thioune am Mittwoch nach dem ersten Training des Tages vor Journalisten. "Alle Mannschaften sind für ihn durchs Feuer gegangen".

Hrubesch und er hätten sich beim Fußball-Zweitligisten bisher aber nur kurz besprochen. "Ich muss erst einmal in Hamburg ankommen", meinte Thioune. "Danach wird dieser Austausch sicher noch intensiver erfolgen. Und davon versprechen wir uns viel".

Der 46-jährige Thioune soll beim HSV verstärkt auf den Nachwuchs setzen. Um mehr Talente wieder an den Profi-Kader heranzuführen, hat der Verein den ehemaligen HSV-Torjäger und Ex-DFB-Trainer Hrubesch (69) verpflichtet.

Der ehemalige Nationalspieler und jetzige HSV-Nachwuchsdirektor Horst Hrubesch (69).
Der ehemalige Nationalspieler und jetzige HSV-Nachwuchsdirektor Horst Hrubesch (69).  © Soeren Stache/dpa

Simon Terodde im Anflug

Im Angriff soll kurzfristig aber erst einmal ein Routinier helfen. Der Wechsel von Simon Terodde vom Bundesligisten 1. FC Köln steht demnach kurz bevor (TAG24 berichtete). "Ich weiß nicht, ob ich heute noch mit ihm rechnen kann. Da bin ich der falsche Ansprechpartner", sagte Thioune.

Der 32-jährige Terodde spielt in Köln unter Ex-HSV-Trainer Markus Gisdol keine Rolle mehr. Er gilt aber als Zweitliga-Spezialist. In 220 Spielen für den MSV Duisburg, Union Berlin, den VfL Bochum, den VfB Stuttgart und den 1. FC Köln traf er 118 Mal. In Köln spielt er seit Anfang 2018.

Titelfoto: Daniel Bockwoldt/dpa

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