HSV will den dritten Sieg in Serie! Spiel gegen den KSC richtungsweisend

Hamburg - Der Hamburger SV will seinen jüngsten Aufschwung fortsetzen und mit dem dritten Dreier in Serie beruhigt Weihnachten feiern.

HSV-Trainer Daniel Thioune sieht bei seiner Mannschaft vor dem Spiel gegen den KSC leistungsmäßig "noch sehr viel Luft nach oben".
HSV-Trainer Daniel Thioune sieht bei seiner Mannschaft vor dem Spiel gegen den KSC leistungsmäßig "noch sehr viel Luft nach oben".  © Daniel Bockwoldt/dpa

"Wir geben in der Tabelle im Moment nicht das schlechteste Bild ab, wollen aber gerne noch ein bisschen klettern", sagte Trainer Daniel Thioune (46) mit Blick auf das Spiel des Tabellenvierten beim Karlsruher SC am Montag (20.30 Uhr, Sky).

Dass leistungsmäßig beim Aufstiegsfavoriten HSV (23 Punkte) jedoch "noch sehr viel Luft nach oben" ist, gab der Coach unumwunden zu.

Das zeigt aber auch schon der bisherige Saisonverlauf: Fünf Startsiegen folgten fünf Spiele ohne Erfolg, darunter drei Niederlagen in Serie, ehe zuletzt wieder zwei Siege gelangen.

Als insgesamt "befriedigend" stufte Thioune die sportliche Achterbahnfahrt ein, erwartet aber, dass seine Akteure im neuen Jahr schnell in die Spur finden und dann auch mehr Konstanz auf den Rasen bringen.

Dass seine Akteure schon die coronabedingt in diesem Jahr sehr kurze Weihnachtspause im Hinterkopf haben könnten, befürchtet er nicht.

"Unsere Gedanken sind zu 100 Prozent beim Karlsruhe-Spiel, wir denken jetzt in keiner Weise an die Pause", sagte Thioune und betonte: "Das können wir uns auch gar nicht leisten, meine Mannschaft ist wach".

Der HSV muss beim KSC auf Abwehrspieler Stephan Ambrosius verzichten

HSV-Abwehrspieler Stephan Ambrosius (hinten) fällt für das Spiel gegen den KSC wegen eines Infekts aus. (Archivfoto)
HSV-Abwehrspieler Stephan Ambrosius (hinten) fällt für das Spiel gegen den KSC wegen eines Infekts aus. (Archivfoto)  © Daniel Bockwoldt/dpa

Das wird am Montagabend auch nötig sein, denn der HSV-Coach erwartet ein kampfbetontes Spiel beim derzeit im unteren Tabellen-Mittelfeld platzierten KSC.

"Wie für uns ist das auch für die Karlsruher eine richtungsweisende Partie", so Thioune. Er warnte vor den gefährlichen Standards des Gegners, der in Philipp Hofmann (27/6 Saisontreffer) zudem einen torgefährlichen Stürmer in seinen Reihen hat.

Während beim HSV die Hoffnungen in der Offensive vor allem wieder auf Liga-Toptorjäger Simon Terodde (schon 13 Treffer) ruhen, fehlt in der Hintermannschaft ein zuverlässiger Abräumer.

Innenverteidiger Stephan Ambrosius steht dem Zweitligisten wegen eines bakteriellen Infekts nicht zur Verfügung.

"Das Risiko wäre zu groß. Ich hoffe, dass er sich in den nächsten Tagen erholen und nach der Weihnachtspause wieder eingreifen kann", sagte Thioune über den 22-Jährigen.

Da noch am Dienstag und dann schon wieder am Sonntag Corona-Tests anstehen, bezifferte Thioune die Weihnachtspause auf "netto drei Tage".

Titelfoto: Daniel Bockwoldt/dpa

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