HSV: Keine Chance auf 5000 Zuschauer beim Zweitligauftakt

Hamburg - Der HSV ist mit seinem Antrag auf Zulassung von 5000 Zuschauern zum Eröffnungsspiel der 2. Fußball-Bundesliga am 18. September gegen Fortuna Düsseldorf chancenlos. 

Leere Ränge beim Testspiel zwischen dem HSV und Hertha BSC im Volksparkstadion. (Archivfoto)
Leere Ränge beim Testspiel zwischen dem HSV und Hertha BSC im Volksparkstadion. (Archivfoto)  © Daniel Bockwoldt/dpa

Eine Begründung lieferte Innensenator Andy Grote. "Es ist keine gute Idee, wenn jeder für sich eine Entscheidung verkündet und an einem Bundesligawochenende in 18 Stadien 18 unterschiedliche Regeln gelten. Das ist auch nicht die Verabredung der Ministerpräsidentenkonferenz", sagte der SPD-Politiker dem "Hamburger Abendblatt". 

"An diese fühlen wir uns gebunden. Wenn man etwas beschließt, muss man sich auch daran halten", ergänzte Grote.

Aufgrund unterschiedlicher Infektionslagen in den verschiedenen Regionen Deutschlands und unterschiedlicher Corona-Auflagen in den Bundesländern gibt es derzeit keine einheitliche Regelung. 

In Hamburg dürfen aktuell nur 1000 Menschen ins Fußballstadion. 

Zum neuntägigen Herrentennisturnier in der Hansestadt dürfen jedoch täglich 2300 Zuschauer ins wesentlich kleinere Tennisstadion.

Titelfoto: Daniel Bockwoldt/dpa

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