Heyer im Anflug! HSV schnappt erneut beim VfL Osnabrück zu

Hamburg - Neuer HSV-Spieler im Anflug? Der Fußball-Zweitligist steht nach übereinstimmenden Medienberichten vor einem Vertragsabschluss mit Moritz Heyer (25).

Moritz Heyer (25, rechts) könnte bald für den HSV spielen. (Archivbild)
Moritz Heyer (25, rechts) könnte bald für den HSV spielen. (Archivbild)  © Axel Heimken/dpa

Der 25 Jahre alte Innenverteidiger vom Liga-Rivalen VfL Osnabrück war schon Anfang Juli nach der Verpflichtung des damaligen VfL-Trainers Daniel Thioune (46) durch den HSV als möglicher Zugang ins Gespräch gebracht worden.

Da die Hanseaten besonders in der Abwehrzentrale Personalprobleme plagen, könnte der auch im defensiven Mittelfeld einsetzbare Profi seinem Ex-Coach folgen und zeitnah zum HSV wechseln. 

Da Heyer in Osnabrück noch bis Sommer 2021 unter Vertrag steht, ist eine Ablöse fällig. 

Die könnte den Berichten zufolge rund 500.000 Euro betragen.

Update, 16.45 Uhr: Heyer ist bereits in Hamburg

Der 25 Jahre alte Innenverteidiger vom Liga-Rivalen VfL Osnabrück hat am Donnerstag bereits den Gesuchtheitscheck bei den Hamburgern absolviert. 

"Wenn alles gut läuft, wird er zum HSV stoßen", sagte Trainer Thioune.

Update, 18.32 Uhr: HSV verpflichtet Moritz Heyer

Der HSV hat Moritz Heyer für drei Jahre verpflichtet. Das teilte der Verein am Donnerstagabend mit. 

Der 25 Jahre alte Innenverteidiger folgt seinem früheren Coach Daniel Thioune in die Hansestadt. Thioune lobte den Innenverteidiger als polyvalenten Profi, der alle Positionen in der Abwehr, dazu als defensiver und als zentraler Mittelfeldakteur spielen kann. Die Ablöse wird auf 600.000 Euro taxiert.

"Der Verein genießt ein sehr hohes Ansehen. Dazu kenne ich den Trainer, von dem ich eine sehr hohe Meinung habe, sehr gut", sagte Heyer. Thioune will nach dem ersten Trainingseindruck entscheiden, ob der Zugang bereits zum Kader für das Spiel gegen Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf am Freitag (18.30 Uhr/Sky) gehört. 

Die Hamburger haben nach Verletzungsausfällen und der Attacke von Toni Leistner auf einen Dresdner Zuschauer Personalprobleme in der Abwehr.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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