HSV: 2G kann Volksparkstadion wieder füllen, zu kurzfristig für Klub?

Hamburg - Der HSV darf nach der jüngsten Senatsentscheidung das Volksparkstadion unter 2G-Bedingungen wieder voll auslasten.

HSV-Fans stehen im Hamburger Volksparkstadion.
HSV-Fans stehen im Hamburger Volksparkstadion.  © Axel Heimken/dpa

Ob dies aber schon beim Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen den 1. FC Nürnberg geschieht, ist fraglich.

Ein Klubsprecher bestätigte auf Nachfrage, dass sich der Verein intensiv mit den neuen Möglichkeiten beschäftigt.

Problematisch könnte sein, dass der Vorverkauf für die Partie unter 3G-Bedingungen bereits begonnen hat.

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Von den so 19.900 möglichen Tickets waren bis Dienstagmittag gut 16.500 verkauft. Eine Schwierigkeit wäre, dass Personen, die weder geimpft noch genesen sind, die Karten theoretisch zurückgeben müssten.

Der Hamburger Senat hatte am Dienstag beschlossen, dass Fußballstadien vom kommenden Wochenende an unter 2G-Bedingungen wieder bis zum letzten Platz besetzt werden dürfen. Auch in den Clubs dürften Geimpfte und Genesene ab Samstag wieder ohne Maske und abstandslos tanzen, wie die stellvertretende Senatssprecherin Julia Offen sagte.

HSV-Rivale FC St. Pauli hatte bereits beim vergangenen Heimspiel auf die 2G-Regel gesetzt. Das 4:1 über den FC Ingolstadt hatten 13.917 Zuschauer im Millerntorstadion verfolgt, zugelassen waren 15.000 Fans. Am kommenden Spieltag ist die Mannschaft von Trainer Timo Schultz (44) am Samstag (13.30 Uhr/Sky) beim Karlsruher SC gefordert.

In Schleswig-Holstein kann Holstein Kiel sein Stadion nach der 3G-Regel voll auslasten. Erster Termin dafür wäre am 2. Oktober gegen Hansa Rostock. Am Samstag (13.30 Uhr/Sky) sind die "Störche" bei Tabellenführer SC Paderborn im Einsatz.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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