Anhaltender Streit im HSV-Präsidium: Was sagt Investor Kühne?

Hamburg - Klaus-Michael Kühne (83), größter Einzel-Anteilseigner an der Fußball-AG des Hamburger SV, distanziert sich von den Streitigkeiten im HSV e. V.

HSV-Investor Klaus-Michael Kühne (83) distanziert sich von den Streitigkeiten im Präsidium des Vereins. (Archivfoto)
HSV-Investor Klaus-Michael Kühne (83) distanziert sich von den Streitigkeiten im Präsidium des Vereins. (Archivfoto)  © Ingo Wagner/dpa

Das teilte eine Sprecherin der Kühne Holding AG dem Hamburger Abendblatt mit.

Kühne trete dafür ein, "dass keine erneute Unruhe im Gesamtgefüge des Profifußballs aufkommen darf, damit die laufende Saison ungestört und hoffentlich erfolgreich zu Ende gespielt werden kann", heißt es.

Der Unternehmer besitzt 20,44 Prozent der Anteile an der Fußball-AG. Mehrheitseigner ist der HSV e. V. mit 75,67 Prozent.

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Kühne werde "im Falle von Satzungsänderungen bei der HSV Fußball AG in der Hauptversammlung stets in gleicher Weise wie der HSV e.V. abstimmen. Ziel ist es, gemeinsam mit Mitgliedern und Fans den HSV weiter zu stabilisieren", ließ der 83 Jahre alte Milliardär mitteilen.

Weiter heißt es: "Darüber hinaus ist die Kühne Holding AG gewillt, Anteile an der HSV Fußball AG abzugeben, um die Gesellschafterstruktur breiter aufzustellen. Wichtig dabei sind Partner, die eine Verbundenheit zum HSV besitzen."

Kühne erneuerte damit seine vor zwei Jahren geäußerte Absicht, Anteile am HSV verkaufen zu wollen. Der in der Schweiz lebende Hamburger sei jedoch "unverändert großer HSV-Fan", teilte die Sprecherin mit.

Titelfoto: Ingo Wagner/dpa

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