HSV kämpft um letzte Aufstiegs-Chance: "Mist wieder grade rücken"

Hamburg/Kiel – Der Hamburger SV will seine letzte Chance im Aufstiegskampf der 2. Liga nutzen. Nach der Trennung von Daniel Thioune (46) sitzt am Montag (20.30 Uhr) gegen den 1. FC Nürnberg Horst Hrubesch (70) erstmals auf der HSV-Bank.

Marcell Jansen, zurückgetretener HSV-Präsident und HSV-Legende Horst Hrubesch (l), unterhalten sich auf der Tribüne.
Marcell Jansen, zurückgetretener HSV-Präsident und HSV-Legende Horst Hrubesch (l), unterhalten sich auf der Tribüne.  © Christian Charisius/dpa

"Natürlich" glaube er noch an den Aufstieg, sagte der langjährige HSV-Torjäger. Er will den Profis vor allem Lockerheit und Frische im Kopf vermitteln.

Für den HSV (52 Punkte) sind Siege in den verbleibenden drei Saisonspielen und Patzer der Konkurrenz Pflicht, um den Zweiten Greuther Fürth (58 Punkte) und Verfolger Holstein Kiel (56) noch zu überflügeln.

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Die Kieler holen am Montag (18 Uhr) ihr Heimspiel gegen Hannover 96 nach und würden mit einem Sieg an Fürth vorbei auf den direkten Aufstiegsplatz vorrücken.

Nach nur drei Siegen in der bisher überaus enttäuschend verlaufenen Rückrunde hofft Hrubesch, dass seine Akteure die im Kader vorhandene Qualität auch ausspielen.

"Wir müssen diese Qualität auch zeigen und alles bündeln, dass wir den Mist, den wir verbockt haben, wieder gerade rücken und dann sehen, was dabei herauskommt", erklärte der einstige Torjäger.

Nicht dabei helfen können Stephan Ambrosius (Kreuzbandriss) und Aaron Hunt (Muskelfaserriss). Ob Jeremy Dudziak nach seinem grippalen Infekt rechtzeitig fit wird, ist noch offen.

Holstein Kiel mit Doppelchance

Nach fünf Heimsiegen in Serie wollen sich Holstein Kiels Störche auch vom Nordrivalen aus Hannover nicht stoppen lassen. Die Kieler sind nach ihrer Corona-Zwangspause im Vergleich zu Fürth sogar um zwei Spiele im Rückstand und haben in dieser Woche gegen 96 und Jahn Regensburg (Donnerstag) eine Doppelchance, auf Rang zwei zu rücken.

"Wir dürfen allerdings keinen Deut nachlassen", forderte Torjäger Fin Bartels mit Blick auf die mögliche Erstligapremiere der KSV Holstein.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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