HSV-Kapitän Sebastian Schonlau über Coach Tim Walter: "Er ist noch eine ganze Weile hier"

Hamburg - Er brachte den Hamburger SV auf die Siegerstraße: Kapitän Sebastian Schonlau (27) hatte mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1 entscheidenden Anteil daran, dass die Rothosen am Sonntag mit 3:2 beim FC Hansa Rostock gewannen und die Relegation erreichten.

HSV-Kapitän Sebastian Schonlau (27) hatte entscheidenden Anteil am Erreichen der Relegation. Der 27-Jährige will noch lange unter Coach Tim Walter (46) spielen.
HSV-Kapitän Sebastian Schonlau (27) hatte entscheidenden Anteil am Erreichen der Relegation. Der 27-Jährige will noch lange unter Coach Tim Walter (46) spielen.  © Carmen Jaspersen/dpa

"So ein wichtiges Tor zu schießen, erlebt man nicht alle Tage. Ich habe mich riesig gefreut", erklärte der 27-Jährige am Montag in einer Medienrunde mit Blick auf seinen Kopfballtreffer in der 75. Minute.

Der Innenverteidiger war zur Stelle, als es wirklich drauf ankam und führte seine Mannschaft zum hart umkämpften Auswärtserfolg im Ostseestadion.

Ein Sieg, der nicht nur die Spieler, sondern auch Chefcoach Tim Walter (46) stolz machte.

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"Er hat uns ganz klar gesagt, dass er unglaublich glücklich mit uns ist, wie wir mitziehen und das schon die ganze Saison", so Schonlau. Diese Zuneigung beruhe auf Gegenseitigkeit, verdeutlichte der Abwehrchef: "Wir sind super happy, dass die Konstellation so ist, wie sie ist und hoffen, dass sie noch möglichst lange bestehen bleibt."

Angesprochen auf einen möglichen HSV-Verbleib von Walter über die Saison hinaus unterstrich der Capitano zudem: "Ich bin mir sicher, er ist noch eine ganze Weile hier, und das ist auch gut so."

HSV geht selbstbewusst in die Relegation: "Wir haben richtig Bock"

Nun stünden jedoch erst mal die Duelle mit Hertha BSC in der Relegation an: "Nachdem vor fünf, sechs Wochen gar keiner mehr damit gerechnet hatte, freuen wir uns, dass wir es erreicht haben, weil das unser großes Ziel war", so der 27-Jährige.

Gegen den Erstligisten kam es dem Ex-Paderborner überhaupt nicht in den Sinn, tief zu stapeln: "Wir können mit breiter Brust antreten, das sieht bei Hertha vielleicht ein bisschen anders aus. Wir können befreit aufspielen und haben richtig Bock."

Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg sei das Kollektiv. "Der ganze Verein ist ein Haufen und mit den Fans zusammen eine richtige Einheit", erläuterte Schonlau, um abschließend zu bekräftigen: "Wir wollen die Spiele gewinnen."

Titelfoto: Carmen Jaspersen/dpa

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