HSV-Neuzugänge überzeugen und tragen Teil zum Auftakt-Sieg gegen Schalke 04 bei

Hamburg/Gelsenkirchen - Der Hamburger SV ist mit einem 3:1-Sieg beim FC Schalke 04 in die Zweitliga-Saison gestartet. Einen großen Anteil daran hatten auch die Neuzugänge. TAG24 beleuchtet die Debüts im Einzelnen.

Ludovit Reis (21) zeigte sich wie hier im Zweikampf mit Schalkes Dominik Drexler giftig und zeigte ein ansprechendes Debüt.
Ludovit Reis (21) zeigte sich wie hier im Zweikampf mit Schalkes Dominik Drexler giftig und zeigte ein ansprechendes Debüt.  © Guido Kirchner/dpa

Sebastian Schonlau

Der 26-jährige Innenverteidiger führte den HSV gleich als Kapitän aufs Feld. Der Neuzugang vom SC Paderborn schaltete sich immer wieder offensiv ein und zeigte Spielmacher-Qualitäten.

Wie die gesamte Mannschaft rotierte er auch viel, beim frühen Gegentor durch Ex-HSV-Stürmer Simon Terodde fehlte er allerdings in der Mitte, weil er sich als Linksaußen in den Angriff eingeschaltet hatte.

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Ansonsten zeigte Schonlau eine starke Leistung, auch wenn er den Schalker Torschützen nicht gänzlich ausschalten konnte.

Ludovit Reis

Der junge Niederländer kam mit viel Vorschusslorbeeren vom FC Barcelona. Gegen Schalke zeigte der 21-Jährige eine ansprechende Leistung.

Reis gab im Mittelfeld-Zentrum den offensiveren Part und wich permanent auf die Außen aus. Teilte sich mit Tim Leibold die Standard-Situationen.

Verließ in der 67. Minute den Platz.

Jonas Meffert

Der Neuzugang von Holstein Kiel lieferte ein unauffälliges Debüt im HSV-Dress. Hielt Kollege Reis den Rücken frei und versuchte das Spiel von hinten raus zu organisieren.

Holte sich nach einer halben Stunde bereits die gelbe Karte ab, war sich in der Folge aber für keinen Zweikampf zu schade.

Neuzugang Robert Glatzel erlebte ein HSV-Debüt mit Höhen und Tiefen

Robert Glatzel (27) konnte nach seinem zwischenzeitlichen Ausgleich jubeln.
Robert Glatzel (27) konnte nach seinem zwischenzeitlichen Ausgleich jubeln.  © Guido Kirchner/dpa

Robert Glatzel

Der Stürmer erlebte bei seiner Pflichtspiel-Premiere für die Rothosen Licht und Schatten. Der 27-Jährige übernahm in der ersten Halbzeit die Verantwortung beim Elfmeter, versagte aber vom Punkt.

Kurz nach der Halbzeit zeigte er aber seine Torjäger-Qualitäten und sorgte mit seinem Abstauber für den zwischenzeitlichen Ausgleich.

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Mit seiner Größe agierte Glatzel immer wieder als Wandspieler, der aber auch öfter entgegenkam und die Bälle klatschen ließ.

Musste nach 78. Minuten seinen Platz für Mikkel Kaufmann räumen.

Maximilian Rohr

Der 26-Jährige schaffte in der Vorbereitung den Sprung von der U23 in den Profikader und durfte gegen Schalke sein Profi-Debüt feiern. Kam in der 71. Minute für David Kinsombi und bereitete im Zusammenspiel mit Sonny Kittel den Treffer zum 2:1 von Moritz Heyer vor.

Mikkel Kaufmann

Der junge Däne kam für Glatzel, konnte in seinen knapp 15 Minuten aber kaum Akzente setzen. Der 20-Jährige ist ein Mann für die Zukunft.

Titelfoto: Fotomontage: Guido Kirchner/dpa

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