HSV-Neuzugang Jean-Luc Dompé feiert gutes Blitz-Debüt: "Er wird uns noch helfen"

Hamburg - So hat er sich seinen Einstand sicherlich nicht vorgestellt: Neuzugang Jean-Luc Dompé (27) kam nach nur einer Trainingseinheit gegen den SV Darmstadt 98 direkt zu seinem Debüt für den Hamburger SV - und erlebte die 1:2-Heimpleite aus nächster Nähe.

HSV-Neuzugang Jean-Luc Dompé (27, M.) zeigte bei seinem Debüt für die Hanseaten vielversprechende Ansätze.
HSV-Neuzugang Jean-Luc Dompé (27, M.) zeigte bei seinem Debüt für die Hanseaten vielversprechende Ansätze.  © Christian Charisius/dpa

Chefcoach Tim Walter (46) reagierte auf die ganz schwache Vorstellung seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit und brachte den 27-Jährigen zum zweiten Abschnitt für den enttäuschenden Maximilian Rohr (27).

Und der Außenstürmer zeigte direkt, weshalb ihn die Rothosen für rund 1,1 Millionen Euro vom belgischen Erstligisten SV Zulte Waregem losgeeist haben.

Der Franzose suchte immer wieder das Eins-gegen-Eins, präsentierte sich darüber hinaus äußerst trickreich und brachte damit auch die bis dato fehlende Dynamik ins Spiel der Hausherren.

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Dementsprechend positiv fiel auch das Urteil von Übungsleiter Walter aus: "Er hat es gut gemacht, dafür dass er erst so kurz da ist. Er wird uns noch helfen" prognostizierte der Fußballlehrer.

Von einer Eingewöhnungszeit war bei dem Flügelflitzer jedenfalls wenig zu sehen - und das, obwohl er erst am Donnerstag offiziell als Neuzugang vorgestellt worden war. "Dafür, dass er erst gestern gekommen ist, hat er sich gut verstanden mit den Jungs", urteilte Walter.

Jean-Luc Dompé könnte zeitnah zu seinem ersten Startelf-Einsatz kommen

Dompés Blitzstart ist auch deshalb so wichtig für die Hanseaten, weil der HSV auf dem offensiven Flügel insbesondere in den nächsten Wochen quantitativ zwar ordentlich, qualitativ aber etwas dünn besetzt ist.

Ransford-Yeboah Königsdörffer (20) und vor allem Aaron Opoku (23) werden nach ihren Roten Karten gegen Darmstadt höchstwahrscheinlich für mehrere Spiele gesperrt werden.

Darüber hinaus ist Rückkehrer Bakery Jatta (24) nach seinem Muskelbündelriss naturgemäß noch lange nicht bei 100 Prozent. Es könnte also sehr gut sein, dass der Franzose nach seinem Blitz-Debüt am kommenden Samstag (20.30 Uhr) beim 1. FC Nürnberg direkt in der Startelf steht.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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