HSV zu Gast beim 1. FC Köln: Alle wichtigen Infos zum Pokal-Fight

Hamburg - Alles oder nichts! Am Dienstagabend (18.30 Uhr) tritt der Hamburger SV im DFB-Pokal-Achtelfinale beim 1. FC Köln an. TAG24 hat alle wichtigen Infos zu dem Traditionsduell zusammengefasst.

Das letzte Duell zwischen dem HSV und dem 1. FC Köln fand am 15. April 2019 statt. Damals kämpften Kölns Jhon Cordoba (28, l., jetzt FK Krasnodar) und Hamburgs Rick van Drongelen (23, jetzt 1. FC Union Berlin) um den Ball. (Archivfoto)
Das letzte Duell zwischen dem HSV und dem 1. FC Köln fand am 15. April 2019 statt. Damals kämpften Kölns Jhon Cordoba (28, l., jetzt FK Krasnodar) und Hamburgs Rick van Drongelen (23, jetzt 1. FC Union Berlin) um den Ball. (Archivfoto)  © Marius Becker/dpa

Die voraussichtlichen Aufstellungen

Köln: Schwäbe - Schmitz, Kilian, Hübers, Hector - Özcan - Thielmann, Uth, Ljubicic - Modeste, Andersson

HSV: Heuer Fernandes - Heyer, Vuskovic, Schonlau, Gyamerah - Meffert - Reis, Kittel - Alidou, Glatzel, Jatta

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Die Bilanz

Bereits 107 Mal trafen die beiden Traditionsklubs in ihrer Geschichte aufeinander. Die Bilanz spricht dabei knapp für den HSV: Während die Hanseaten 42 Partien für sich entscheiden konnten, waren die Kölner 37 Mal siegreich. Dazu gab es 28 Remis. Im Pokal ist die Bilanz mit jeweils drei Erfolgen ausgeglichen.

Das letzte Duell

Das letzte Duell fand am 29. Spieltag der Zweitliga-Saison 2018/19 statt. Nach Toren von Dominick Drexler (31, jetzt FC Schalke 04) und Manuel Wintzheimer (23) trennten sich die beiden Teams 1:1.

Effzeh-Trainer Steffen Baumgart trifft auf HSV-Coach Tim Walter

Effzeh-Trainer Steffen Baumgart (50, l.) trifft mit seiner Mannschaft im DFB-Pokal-Achtelfinale auf den Hamburger SV um Coach Tim Walter (46).
Effzeh-Trainer Steffen Baumgart (50, l.) trifft mit seiner Mannschaft im DFB-Pokal-Achtelfinale auf den Hamburger SV um Coach Tim Walter (46).  © Fotomontage: Rolf Vennenbernd/dpa, Christian Charisius/dpa

Die Form

Der Effzeh spielt insgesamt eine starke Saison, steht nach 19 Spieltagen auf dem neunten Platz der Bundesliga-Tabelle und hat nur vier Zähler Rückstand auf Rang drei. Am Samstag gab es allerdings eine herbe 0:4-Klatsche gegen den FC Bayern München.

Auch für den HSV verlief das Wochenende nicht optimal: Gegen die SG Dynamo Dresden kamen die Rothosen nicht über ein 1:1 hinaus, durch das sie von Rang drei auf Rang fünf abstürzten. Die Leistungen der Hanseaten schwanken in dieser Spielzeit mitunter extrem.

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Das sagen die Trainer

Effzeh-Coach Steffen Baumgart (50) über den HSV: "Die Hamburger haben eine gute Geschwindigkeit nach vorn und sind in der Lage, jeden Gegner vor Schwierigkeiten zu stellen. Der Fußball ist gut anzusehen, gleichzeitig haben sie die beste Defensive der 2. Liga."

HSV-Trainer Tim Walter (46) über Köln: "Das ist ein sehr guter Gegner, der immer aktiv ist, viel Fußball spielen will und aggressiv verteidigt. Wir halten aber an unserem Plan fest und wollen auch in Köln viel den Ball haben."

Auf Kölns Torjäger Anthony Modeste muss der HSV besonders aufpassen

Anthony Modeste (33) ist der mit Abstand gefährlichste Spieler beim 1. FC Köln. Auf ihn muss der HSV am Dienstag besonders aufpassen.
Anthony Modeste (33) ist der mit Abstand gefährlichste Spieler beim 1. FC Köln. Auf ihn muss der HSV am Dienstag besonders aufpassen.  © Andreas Gora/dpa

Diese Spieler fehlen

Köln: Niklas Hauptmann (25, nicht berücksichtigt), Timo Horn (28, Infektion), Jorge Meré (24, für Transfer freigestellt), Tomas Ostrak (21, nicht berücksichtigt), Ellyes Skhiri (26, Afrika-Cup), Noah Katterbach (20, für Transfer freigestellt), Marvin Obuz (20, krank)

HSV: Tim Leibold (28, Kreuzbandriss), Josha Vagnoman (21, Aufbautraining nach Muskelsehnenriss), Anssi Suhonen (20, Muskelfaserriss)

Player-to-watch

Besonders aufpassen muss der HSV auf Effzeh-Angreifer Anthony Modeste (33). Der 33-Jährige läuft unter Trainer Baumgart wieder so richtig heiß und erzielte in dieser Saison in 21 Pflichtspielen schon 14 Treffer.

Das Duell mit dem VfB Stuttgart (2:0) in der zweiten Runde des DFB-Pokals entschied der Franzose mit einem Doppelpack im Alleingang.

So viele Zuschauer dürfen ins Stadion

Die aktuelle Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen sieht eine Minimal-Auslastung für das Rheinenergiestadion vor. Demnach dürfen 750 Zuschauer am Dienstagabend live dabei sein.

Titelfoto: Fotomontage: Rolf Vennenbernd/dpa, Christian Charisius/dpa

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