HSV-Sportchef Boldt hält Investor Kühne für lebenswichtig

Hamburg - Sportvorstand Jonas Boldt vom Fußball-Zweitligisten Hamburger SV hat den mitunter poltrigen Investor Klaus-Michael Kühne verteidigt.

Jonas Boldt hat sich zu Investor Kühne und Trainer Hecking geäußert. (Archivbild)
Jonas Boldt hat sich zu Investor Kühne und Trainer Hecking geäußert. (Archivbild)  © Daniel Reinhardt/dpa

Er habe den HSV mit seinem Geld "mehrmals am Leben gehalten", sagte Boldt in einem Interview des Kicker

"Es ist nicht sein Verschulden, dass mit seinem Geld nicht gut gearbeitet wurde."

Die Frage, ob nach dem Aus von Vorstandschef Bernd Hoffmann Kühnes Einfluss beim HSV steigen werde, sei ihm "viel zu populistisch", meinte Boldt. 

Er lobte jedoch, dass Präsident und Aufsichtsratschef Marcell Jansen "einen engen Draht zu Herr Kühne" habe. 

Wie schon Hoffmann beteuerte auch Boldt, dass Kühne nicht ins operative Geschäft eingreife. "Die Entscheidungen werden im Volkspark getroffen."

Der Sportchef bewertete das Angebot von Trainer Dieter Hecking positiv, sich auch bei Verpassen des Bundesliga-Aufstiegs einen Verbleib beim HSV vorstellen zu können. 

"Natürlich kann auch ich mir vorstellen, dass wir die Zusammenarbeit ligaunabhängig fortführen. Wir vertrauen uns und sind dabei, gemeinsam etwas aufzubauen, es funktioniert sportlich und menschlich sehr gut", sagte Boldt.

Der 38-Jährige beklagte extreme Ausschläge in der Wahrnehmung des HSV durch das Umfeld. 

"Die Darstellung des HSV ist gefühlt nur schwarz und weiß. Entscheidend ist, dass sich unsere analytische Herangehensweise davon nicht beeinflussen lässt", sagte der 38-Jährige.

Titelfoto: Daniel Reinhardt/dpa

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