Nach Freistellung: HSV löst Vertrag mit Ex-Dynamo Toni Leistner auf

Hamburg - Das hatte sich angedeutet und war der logische Schritt! Der Hamburger SV und Abwehrspieler Toni Leistner (31) gehen ab sofort getrennte Wege.

Toni Leistner (31) und der Hamburger SV gehen nach nur einem Jahr schon wieder getrennte Wege.
Toni Leistner (31) und der Hamburger SV gehen nach nur einem Jahr schon wieder getrennte Wege.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Dies gab der Verein am Dienstagabend bekannt. Demnach hätten sich beide Parteien auf eine vorzeitige Auflösung des bis Sommer 2022 laufenden Vertrages geeinigt.

"Wir bedanken uns bei Toni für seinen Einsatz mit der Raute auf dem Platz und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute", sagt Vorstand Jonas Boldt.

Nachdem Leistner unter Trainer Tim Walter (45) nur noch zweite Wahl war und seinen Stammplatz in der Innenverteidigung an Nachwuchsspieler Jonas David (21) verloren hatte, wurde der 31-Jährige in der vergangenen Woche freigestellt.

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Gründe hierfür waren unterschiedliche Ansichten über die Zukunft sowie ein vermeintlicher Instagram-Post des Profis.

Der gebürtige Dresdner kam im Sommer 2020 ablösefrei von den Queens Park Rangers in den Volkspark. Als Säulenspieler vom damaligen Trainer Daniel Thouine angedacht, absolvierte der Abwehrspieler 20 Begegnungen für den HSV.

Hamburger SV gibt die Trennung von Toni Leistner bekannt

Gleich in seinem ersten Einsatz im DFB-Pokal gegen seinen Ex-Klub Dynamo Dresden (1:4) sorgte er für Aufsehen, als er während eines Interviews auf die Zuschauerränge sprang und sich mit einem Fan anlegte.

Update, 21.20 Uhr: Toni Leistner verabschiedet sich vom HSV

Auf seinem Instagram-Account nahm der 31-Jährige kurz und schmerzlos Abschied vom HSV. Leistner schrieb in einem Beitrag:
"Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine Neue. Ich bin mit einem Ziel gekommen, aber leider haben wir dieses gemeinsam nicht erreicht. Spieler kommen, Spieler gehen doch der Verein mit den Fans bleibt. Vielen Dank HSV."

Von seinen aktuellen und ehemaligen Mitspielern wurde die Abwehrkante gefeiert. Der verletzte Stephan Ambrosius schrieb: "Machine💪🏾💪🏾❤️" Zweitliga-Torjäger Simon Terrode kommentierte: "👨🏻‍🦲👏"

Wohin es Leistner nun ziehen wird, ist noch unklar.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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