Nationaltrainer macht HSV-Profi Ransford-Yeboah Königsdörffer WM-Hoffnungen

Hamburg - Geht sein großer Traum in Erfüllung? Ransford-Yeboah Königsdörffer (21) vom Hamburger SV kann sich Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Katar machen.

HSV-Angreifer Ransford-Yeboah Königsdörffer (21) darf sich Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme mit der ghanaischen Nationalmannschaft machen.
HSV-Angreifer Ransford-Yeboah Königsdörffer (21) darf sich Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme mit der ghanaischen Nationalmannschaft machen.  © Daniel Löb/dpa

Otto Addo (47), Ex-Bundesliga-Profi und aktueller Nationaltrainer Ghanas, erklärte auf die Frage, ob der 21-Jährige für den WM-Kader infrage komme, gegenüber der "Bild": "Natürlich, sonst wäre er nicht hier."

Königsdörffer, der in Deutschland (Berlin) geboren wurde und in der U20 sowie U21 noch für den DFB spielte (drei Einsätze), ist mit den "Black Stars" derzeit auf Länderspielreise.

Am morgigen Dienstag trifft die Auswahl auf Nicaragua. Beim 0:3 gegen Brasilien am vergangenen Freitag stand der HSV-Profi allerdings nicht im Kader.

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Nichtsdestotrotz bekräftigte Addo, der gebürtiger Hamburger ist und in seiner Karriere selbst für die Rothosen auflief: "Meine Trainingseindrücke von Ransford Königsdörffer waren gut. Er hat es ordentlich gemacht."

Er könne jedoch noch nicht sagen, ob der gebürtige Berliner im WM-Kader dabei sei. "Er ist noch sehr jung. Aber es war unsere Absicht, junge Spieler in unseren Kader dazu zu holen. Wir möchten für die Zukunft eine starke Truppe aufbauen."

Gemeinsam mit seinem Trainerteam wolle er die Spieler in den nächsten Partien "ganz genau beobachten", um im Oktober schließlich zu entscheiden, wer für die Winter-WM (20. November bis 18. Dezember) infrage komme.

Ransford Königsdörffer entschied sich gegen den DFB und für Ghana

Königsdörffer war im Sommer auch von Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden nach Hamburg gewechselt, um seine Chancen auf eine Teilnahme zu erhöhen. In acht Pflichtspielen gelangen dem Rechtsaußen bis dato vier Treffer für die Hanseaten.

Im Juli war bekannt geworden, dass der Angreifer dem DFB den Rücken kehrt und künftig für die ghanaische Nationalmannschaft auflaufen wird. Möglicherweise erfüllt sich durch diesen Schritt bald sein großer Traum von einer WM-Teilnahme.

Titelfoto: Daniel Löb/dpa

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