Fußball-Romanze? HSV-Rückkehr von Uwe-Seeler-Enkel im Gespräch!

Hamburg - Kehrt der verlorene Sohn zum Hamburger SV zurück? Einem Bericht der Hamburger Morgenpost zufolge ist eine Rückkehr von Levin Öztunali (25), Enkel von Klub-Idol Uwe Seeler (84), im Gespräch.

Seit 2016 kickt Levin Öztunali für den 1. FSV Mainz 05, den er am Saisonende wohl verlassen wird. Eine Rückkehr zum HSV steht im Raum.
Seit 2016 kickt Levin Öztunali für den 1. FSV Mainz 05, den er am Saisonende wohl verlassen wird. Eine Rückkehr zum HSV steht im Raum.  © Stefan Puchner/dpa

Der 25-Jährige, dessen Vertrag beim 1. FSV Mainz 05 im Sommer ausläuft, sei einer von mehreren Kandidaten, den die Hanseaten für den Flügel im Visier haben.

Mit einem Marktwert von 2,8 Millionen Euro zählt der Flügelspieler laut Transfermarkt zu den wertvollsten Bundesliga-Spielern mit Vertragsende 2021.

Dass Öztunali die Mainzer verlassen wird, gilt außerdem als sicher. Unter dem neuen Coach Bo Svensson (41) kommt er kaum noch zum Zug, stand an den vergangenen neun Spieltagen nur für sechs Minuten auf dem Platz.

Dem Bericht zufolge kann sich der zweimalige Junioren-Europameister (2014/2017) darüber hinaus eine Rückkehr zum HSV ebenfalls sehr gut vorstellen.

Die Bedingung sei allerdings, dass der HSV im dritten Anlauf den Aufstieg schafft! Für Öztunali, der auch mit Vereinen aus England und Spanien sprechen soll, käme nur die Bundesliga infrage.

Levin Öztunali reifte in der Jugend des Hamburger SV zum Riesentalent

Levin Öztunali (r.) im Jahr 2011 im Trikot der B-Junioren des Hamburger SV. In der Jugend der Rothosen reifte er zum Riesentalent, wechselte 2013 zu Bayer Leverkusen.
Levin Öztunali (r.) im Jahr 2011 im Trikot der B-Junioren des Hamburger SV. In der Jugend der Rothosen reifte er zum Riesentalent, wechselte 2013 zu Bayer Leverkusen.  © Malte Christians dpa/lno

Als Zehnjähriger war der heute 167-fache-Bundesliga-Spieler im Jahr 2006 in die Jugend der Rothosen gewechselt, reifte dort zum Riesentalent.

Unglücklicherweise überzeugte ihn 2013 das Angebot des HSV nicht, sodass er als Sechzehnjähriger sein Glück in der Fremde suchte.

Er wechselte zu Bayer 04 Leverkusen, später zum SV Werder Bremen und schloss sich 2016 schließlich den Mainzern an, die er nach fünf Jahren nun wohl wieder verlassen wird.

Kehrt der 25-Jährige also tatsächlich in seine Heimat zurück? In jedem Fall hätte die Rückkehr des Seeler-Enkels hohen emotionalen Wert für die Hamburger, die vor acht Jahren eines ihrer größten Talente ziehen lassen mussten.

Ob sich ein Transfer wirklich realisieren lässt, wird sich wahrscheinlich erst am Saisonende zeigen, wenn die Aufstiegsfrage endgültig beantwortet ist.

So oder so, die Vorstellung, dass Vereinsikone "Uns Uwe" seinem Enkel irgendwann im Volksparkstadion zujubelt, ist etwas für Fußball-Romantiker. Und es wäre gleichzeitig ein Happy-End für den HSV und seinen verlorenen Sohn.

Titelfoto: Stefan Puchner/dpa

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