So stellt sich HSV-Vorstand Wettstein die Klub-Zukunft vor

Hamburg - Der scheidende Finanzvorstand hat eine klare Vorstellung von der Zukunft der HSV Fußball AG.

Frank Wettstein (48) zieht sich zu Ende Mai 2022 aus dem HSV-Vorstand zurück. (Archivbild)
Frank Wettstein (48) zieht sich zu Ende Mai 2022 aus dem HSV-Vorstand zurück. (Archivbild)  © Malte Christians/dpa

"Meine Präferenz wäre, dass Jonas als Alleinvorstand bleibt", sagte Frank Wettstein (48) in einem Podcast des Hamburger Abendblatts über seinen aktuellen Vorstandskollegen Jonas Boldt (39).

Wettstein weiter: "Mit ihm im Vorstand und der zweiten Reihe dahinter wäre die Geschäftsstelle sehr gut aufgestellt. Jonas hat die Qualitäten, dieses Amt auszufüllen."

Der AG-Vorstand des Hamburger Klubs wird eigentlich von drei Personen geführt. Nach der Trennung vom ehemaligen Vorstandsboss Bernd Hoffmann (58) im März 2020 tragen Boldt für den Bereich Sport und Wettstein für den Bereich Finanzen als Duo die Verantwortung.

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Der 48-jährige Wettstein hatte Anfang November seinen Rückzug zum 31. Mai 2022 angekündigt. Die Entscheidung darüber, wie es mit dem Vorstand weitergeht, trifft der Aufsichtsrat der AG.

Für Wettstein wäre die Lösung eines Alleinvorstands ideal: "Wenn man jemanden von außen nimmt, dann brüskiert man diejenigen aus der zweiten Reihe, die sich möglicherweise Hoffnungen gemacht haben. Und man müsste erst einmal schauen, ob dieser dann auch mit Jonas Boldt harmoniert."

Sollte sich der Aufsichtsrat wieder für eine Zweier-Lösung aussprechen, hält Wettstein den aktuellen Direktor Finanzen, Eric Huwer, für den besten Kandidaten aus den eigenen Reihen: "Eric Huwer macht einen Klassejob beim HSV."

Titelfoto: Malte Christians/dpa

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