Volksparkstadion: HSV-Ultras gegen Verkauf des Namens

Hamburg - Behält das Volksparkstadion seinen Namen? Das fordern zumindest HSV-Fans. Sie wenden sich gegen einen erneuten Verkauf der Namensrechte. 

Das Volksparkstadion soll laut Fan-Willen keinen Sponsorennamen tragen.
Das Volksparkstadion soll laut Fan-Willen keinen Sponsorennamen tragen.  © Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa

Das betrifft auch das Engagement von Investor Klaus-Michael Kühne (83), der die Rechte in den vergangenen fünf Jahren erworben hatte, künftig nach eigenem Bekunden aber darauf verzichten will.

"Ab sofort darf unser Stadionname nicht länger von dem taktischen Wohlwollen eines einzelnen Geschäftsmannes abhängen. Es darf nur den Namen tragen, den alle HSV-Fans ohnehin im Kopf haben, wenn sie an das Stadion denken: VOLKSPARKSTADION", schreibt die Ultra-Gruppierung Castaways auf Facebook. 

Am Stadion hängten sie ein Spruchband auf mit der Aufschrift: "Volksparkstadion seit 1953 und für immer!" 

Um finanzielle Verluste durch den Wegfall des bisherigen Hauptsponsors Emirates auszugleichen, will der HSV die Namensrechte an der 57.000 Besucher fassenden Arena erneut verkaufen. 

Kühne hatte dem Fußball-Zweitligisten jährlich vier Millionen Euro, die Airline 1,4 Millionen Euro im vergangenen Jahr gezahlt. 

Diese Namen trug das Stadion bereits

Von Juli 2001 bis Juni 2007 hieß das Volksparkstadion AOL Arena, danach sicherte sich die HSH Nordbank die Namensrechte. Ab dem Jahr 2010 hieß sie Imtech Arena. Nach 14 Jahren mit Sponsorennamen übernahm Kühne 2015 die Namensrechte. 

Das Volksparkstadion hatte seinen Namen wieder. 

Titelfoto: Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa

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