Vertrag wird nicht verlängert! Aaron Hunt verkündet Abschied vom HSV

Hamburg - In Hamburg sagt man "Tschüss"! Kapitän Aaron Hunt (34) wird seinen auslaufenden Vertrag beim Hamburger SV nicht verlängern und den Verein verlassen.

Gegen Hannover 96 überzeugte Aaron Hunt in dieser Saison mit einem Dreierpack.
Gegen Hannover 96 überzeugte Aaron Hunt in dieser Saison mit einem Dreierpack.  © Swen Pförtner/dpa-POOL/dpa

Der Mittelfeldspieler kam im Sommer 2015 vom VfL Wolfsburg in den Volkspark und absolvierte für die Rothosen 153 Pflichtspiele, in denen er 28 Tore erzielte und 18 Treffer vorbereitete.

Doch nun ist Schluss! Nach einem Gespräch mit Sport-Vorstand Jonas Boldt sagte Hunt der Bild: "Es war ein offenes Gespräch. Wir beide sind zu dem Entschluss gekommen, dass ich Platz mache für neue Spieler."

Ein Karriereende kommt für den 34-Jährigen allerdings nicht in Frage. "Ich bin gut im Saft, fühle mich zu fit, um aufzuhören", stellte er klar.

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In Hunt waren nach dem Abstieg 2018 große Hoffnungen gesetzt, den HSV als Anführer wieder in die erste Liga zu bringen. Doch daran scheiterte er, auch, weil er immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen wurde.

Wohin es den Ex-Kapitän ist noch unklar.

Update, 17.48 Uhr: Hamburger SV bestätigt die Trennung von Hunt

Nachdem Aaron Hunt seinen Abschied vom Hamburger SV verkündete, zog der Verein nach.

"Wir hatten mit Aaron einen guten, offenen und ehrlichen Austausch über seine weitere Zukunft beim HSV. Er hat uns in den Gesprächen deutlich gemacht, dass er noch möglichst viel und lange Fußball spielen möchte. Aus unserer Sicht ist dafür eine Veränderung der beste Weg", erklärte HSV-Vorstand Jonas Boldt.

"Wir möchten Aaron Hunt für seine Leistungen und seinen Einsatz in den vergangenen sechs Jahren auf und neben dem Platz ausdrücklich danken. Er hat sich immer der Verantwortung gestellt und diese auch in schweren Phasen übernommen. Wir wünschen ihm und seiner Familie alles Gute für die Zukunft. Aaron wird im Volkspark aber auch immer willkommen sein."

Hunt selbst bedankte sich ebenfalls für die offenen Gespräche mit den Verantwortlichen und die gemeinsamen sechs Jahre beim HSV. "Ich wollte unbedingt mit dem HSV aufsteigen, leider hat das nicht geklappt. Das stand für mich aber über allem und war auch der Grund, warum die Verantwortlichen und ich die Gespräche über meine Zukunft hintenangestellt haben. Jetzt nach Saisonende haben wir sie geführt – von beiden Seiten absolut offen und ehrlich. Die Entscheidung ist getroffen, für mich ist aber auch klar, dass ich Bock habe und noch weiter Fußball spielen will. Ein großer Dank an den gesamten HSV. Es war etwas Besonderes, das HSV-Trikot zu tragen und zwei Jahre lang das Team als Kapitän aufs Feld zu führen."

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa-POOL/dpa

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