Vertragsauflösung! HSV und Gideon Jung gehen ab sofort getrennte Wege

Hamburg - Das war abzusehen! Der Hamburger SV und Mittelfeldspieler Gideon Jung (26) gehen ab sofort getrennte Wege.

Gideon Jung ist ab sofort kein Spieler des Hamburger SV mehr.
Gideon Jung ist ab sofort kein Spieler des Hamburger SV mehr.  © Tom Weller/dpa

Wie der Verein am Dienstag mitteilte, wurde der bis Sommer 2022 laufende Vertrag aufgelöst. Damit verlässt einer der dienstältesten Profis den Verein.

"Gideon ist ein Profi, der in seinen Jahren beim HSV nicht immer leichte Zeiten erlebt hat. Er hat sich dabei stets professionell verhalten und auch in schwierigen Zeiten in den Dienst der Mannschaft gestellt", erklärte Sportdirektor Michael Mutzel.

"Dennoch ist nach einer gemeinsamen Analyse die Entscheidung gereift, dass für seinen weiteren Weg eine Veränderung am besten ist. Wir wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft und bedanken uns für seinen langjährigen Einsatz für den HSV."

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Jung selbst blickte bei seinem Abschied noch einmal auf sieben bewegende Jahre zurück. "Ich möchte mich beim HSV und seinen Mitarbeitern für die gemeinsame Zeit und Unterstützung in den vergangenen sieben Jahren bedanken. Der HSV ist meine erste Profistation in der Bundesliga gewesen und darauf bin ich sehr stolz. Ich wünsche dem Verein für die Zukunft alles Gute und dass es in der kommenden Saison mit dem Aufstieg klappt."

Der heute 26-Jährige kam 2014 von Rot-Weiß Oberhosen in den Volkspark. Zunächst war er für die zweite Mannschaft vorgesehen, für die er in seiner Premieren-Saison 23 Mal auflief und zwei Tore erzielte.

Jung feierte seinen größten Erfolg nicht beim HSV

Anschließend zog ihn der damalige HSV-Trainer Bruno Labbadia zu den Profis und verschaffte Jung gleich am ersten Spieltag gegen Bayern München zu seinem Profi-Debüt.

Insgesamt kam der gebürtige Düsseldorfer auf 78 Bundesliga-Partien, 55 Zweitliga-Spiele sowie zehn DFB-Pokal-Begegnungen.

Seinen größten Erfolg feierte er allerdings nicht mit dem HSV, sondern der deutschen U21-Nationalmannschaft, mit der er 2017 den Titel holte.

Wie es für Jung weitergeht, ist derzeit noch unklar.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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