Lok Leipzig siegt in Überzahl gegen Bischofswerda

Bautzen - Sie hatten den Vorteil und nutzten ihn auch: Mit einem 2:0 gegen den Bischofswerdaer FV holte sich Lok Leipzig am Samstag auf der Muldenwiese in Bautzen den dritten Sieg der aktuellen Saison. Aberrahmane und Ziane trafen in der 37. und 49. Minute vor 720 Zuschauern.

Da konnten sie schon wieder feiern: Auch gegen den Bischofswerdaer FV gelang Lok Leipzig am Samstag der Sieg. (Archivbild)
Da konnten sie schon wieder feiern: Auch gegen den Bischofswerdaer FV gelang Lok Leipzig am Samstag der Sieg. (Archivbild)  © imago images/opokupix

Nach dem Sieg gegen Luckenwalde stellte sich natürlich die Frage, ob die Leipziger das Erfolgsgefühl auch ins zweite Spiel der englischen Woche mitnehmen konnten.

In den ersten Minuten spielte sich die Partie vor allem zwischen den Strafräumen ab. Beide Mannschaften schienen sich eher aufs Verteidigen und auf Konter-Fußball zu konzentrieren. Es gab mehr Fouls als Torchancen zu sehen.

Die Quittung dafür bekam Bischofswerda: In der 32. sah Sanin die gelb-rote Karte nach einem Foul an Ziane. Die Gastgeber plötzlich in Unterzahl, doch so ganz schienen die Leipziger den Vorteil nicht nutzen zu können.

In der 37. Minute dann die Erlösung: Nachdem Mehmedovic den Ball zugespielt bekam, drang er in den Strafraum ein. Flachpass in Richtung Elfmeterpunkt, wo Aberrahmane einlief und das Runde gekonnt ins Eckige schob. 1:0 für die Loksche.

Lok Leipzig gegen den Bischofswerdaer FV: Trotz Schwächen zum Sieg

Die Tore lieferten diesmal Ziane (2.v.l.) und Aberrahmane (r.). (Archivbild)
Die Tore lieferten diesmal Ziane (2.v.l.) und Aberrahmane (r.). (Archivbild)  © PICTURE POINT/Leipzig

In der zweiten Hälfte machten es die Leipziger dann kurz: Nach einer Vorlage von Nattermann beförderte Ziane den Ball praktisch per Schienbeinschoner in den Kasten. 2:0 nun für Lok, doch Bischofswerda schien noch lange nicht am Ende.

Stattdessen erhöhten die Gastgeber nochmal das Tempo, was zu gleich zwei gefährlichen Situationen für "Schiebock" in der 54. und 62. Minute führte.

Lok indes mit der schwächsten Phase des gesamten Spiels, was zu einer weiteren Chance für Schiebock in der 75. führte. 

Das Spiel endete dann jedoch relativ ereignislos. Der Schiri pfiff pünktlich nach 90 Minuten ab und Lok verließ siegreich die Muldenwiese.

Die Leipziger begrüßen als nächstes den Chemnitzer FC am 19. September im Bruno-Plache-Stadion.

Titelfoto: PICTURE POINT/Leipzig

Mehr zum Thema Lok Leipzig:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0