Lok Leipzig kassiert bei Herthas verstärkter U23 bittere Niederlage!

Berlin - Am Ende war die U23 von Hertha BSC zu stark! Der 1. Lokomotive Leipzig hat unter dem neuen Trainer Almedin Civa im ersten Saisonspiel der Regionalliga Nordost eine 1:3 (0:1)-Pleite kassiert. Der Beinahe-Aufsteiger kam zwar gut in die Partie hinein, konnte seine Chancen aber nicht konsequent nutzen.

Loks Trainer Almedin Civa kassierte mit Lok eine bittere Pleite. (Archivbild)
Loks Trainer Almedin Civa kassierte mit Lok eine bittere Pleite. (Archivbild)  © Picture Point / Gabor Krieg

Hertha traf durch Jonas Michelbrink (32. Minute) und Muhammed Kiprit (71./Handelfmeter) zum 1:0 und 2:0. Leipzig kam zwar durch den Anschlusstreffer von David Urban (81.) noch einmal zurück ins Spiel, doch Herthas Palko Dardai machte mit dem 3:1 alles klar (88.).

Erst in der vergangenen Woche musste Lok Leipzig eine Niederlage im Sachsenpokal hinnehmen (TAG24 berichtete) und flog im Halbfinale gegen den FC Eilenburg aus dem Wettbewerb.

Im Gegensatz zu dieser Begegnung wechselte Trainer Almedin Civa auf drei Positionen und brachte Mike Egsleder, Sascha Pfeffer und Paul Schinke, der anstelle des verletzten Djamal Ziane die Kapitänsbinde trug.

Im leeren Amateurstadion in Berlin dominierten die Blau-Gelben bei bestem Fußballwetter zunächst und pressten gut, kamen jedoch nicht zu Großchancen.

Nach der ersten Trinkpause übernahm Hertha mehr und mehr die Kontrolle, was Jonas Michelbrink in der 32. Minute mit dem 1:0 per Kopf belohnte. Kurz vor Ende der ersten Hälfte konnte Loks Stürmer Tom Nattermann die Chance zum Ausgleich nicht nutzen (41.).

Hertha BSC II gegen Lok Leipzig: Die Aufstellungen

David Urban verkürzt für Lok Leipzig, Palko Dardai entscheidet die Partie für Hertha BSC II

David Urban gelang noch der Anschlusstreffer, der an der Niederlage aber auch nichts mehr ändern konnte. (Archivbild)
David Urban gelang noch der Anschlusstreffer, der an der Niederlage aber auch nichts mehr ändern konnte. (Archivbild)  © Picture Point / Gabor Krieg

Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte sich zunächst Lok in der Berliner Hälfte fest. Maik Salewski schloss gut ab (47.), auch ein Freistoß vier Minuten später war nicht von Erfolg gekrönt.

Die Loksche kam auch in der Folge zu Chancen. So ging Salewskis Freistoß aus 18 Metern knapp über die Latte (65.). Auch Farid Abderrahmane vergab in der 67. Minute.

Das bestrafte die Alte Dame! Denn plötzlich stand es 2:0. Nach einer Ecke landete der Ball nach einem Kopfball von Palko Dardai im Tor. Es zählte aber nicht (69.). Stattdessen bekamen die Berliner - nachdem sich Schiedsrichter und Assistent besprochen hatten - einen Handelfmeter zugesprochen. Kiprit trat an und schoss den Ball unplatziert in die von ihm aus gesehen linke Ecke, Jannes Tasche wehrte das Leder in die Mitte ab, wo Kiprit abstaubte und problemlos einnetzte (71.).

Lok gab sich jedoch nicht auf und kam neun Minuten vor Schluss zurück! Nach einem zur Ecke geklärten Schuss von Salewski köpfte David Urban aufs Tor, Nils Körber, einer von insgesamt sieben Jungprofis bei den Berlinern, wehrte ab, doch Urban stochterte die Kugel im Nachsetzen über die Linie - nur noch 1:2 (81.)!

Die Hoffnung auf ein Unentschieden oder gar einen Sieg musste die Loksche dann aber wenige Minuten später aufgeben, denn Palko Dardai, Sohn des früheren Hertha-Profitrainers, fiel das Leder vor die Füße. Er traf mit seinem Schuss in die kurze Ecke zum 3:1-Endstand (88.).

Am zweiten Spieltag empfangen die Blau-Gelben am Sonntag die Männer des Berliner AK 07 im Bruno-Plache-Stadion. 

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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