Fehlstart abgewendet! Lok Leipzig feiert klaren Auswärts-Dreier in Rathenow

Rathenow - Nach der Pleite ist vor dem Sieg! Klar ging der Saisonauftakt des 1. FC Lokomotive Leipzig verloren, am Mittwochabend feierten die Blau-Gelben aber beim FSV Optik Rathenow einen ebenso deutlichen 3:0 (1:0)-Sieg und konnten den kompletten Fehlstart damit abwenden.

Tom Nattermann brachte Lok Leipzig in der 6. Minute in Führung, erzielte kurz vor Ende auch das 3:0. (Archivbild)
Tom Nattermann brachte Lok Leipzig in der 6. Minute in Führung, erzielte kurz vor Ende auch das 3:0. (Archivbild)  © Picture Point/Gabor Krieg

Im Stadion Vogelgesang erzielte Tom Nattermann schon in der 6. Minute das 1:0 für Lok. Per Eigentor stellte Vassilios Polichronakis unfreiwillig auf 2:0 (64.). Erneut Nattermann markierte den Schlusspunkt (3:0/86.).

Almedin Civa wechselte nach dem enttäuschenden 1:4 gegen den BFC Dynamo auf zwei Positionen: Zak Paulo Piplica und Theo Ogbidi begannen für Mike Eglseder und Maik Salewski (beide Bank).

Im Vergleich zum respektablen 1:1 bei der VSG Altglienicke nahm Optik-Coach Ingo Kahlisch dagegen keine Veränderungen vor.

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Nach einem intensiven Spielbeginn gelang den Leipzigern die schnelle Führung. Stürmer Nattermann bestrafte einen Abwehrbock der Rathenower und vollendete links in die Maschen - frühes 1:0 für den FCL (6.)!

Auch danach blieben die Gäste am Drücker, wieder war es Nattermann, der nach einer knappen Viertelstunde und einem Freistoß FSV-Torhüter Lucas Hiemann zu einer guten Parade zwang (15.).

Die Hausherren witterten in der Folge aber auch ihre Chance, kamen zu einigen nennenswerten Gelegenheiten. Doch Benjamin Wilcke (19.) und Kapitän Jerome Leroy durch eine Ecke (21.) prüften Lok-Keeper Jan-Ole Sievers, der gegen den BFC bekanntlich viermal hinter sich langen musste.

Anschließend dominierten die Probstheidaer aber das Geschehen, hatten bis zum Halbzeitpfiff mehrere Möglichkeiten, mit einer höheren Führung in die Pause zu gehen. Die beste vergab erneut Nattermann, der aus wenigen Metern daneben köpfte (41.).

Die Aufstellungen der Regionalliga-Partie FSV Optik Rathenow gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig

FSV Optik Rathenow drängt auf den Ausgleich - bekommt aber zwei weitere Gegentore eingeschenkt

Feierte am 2. Spieltag der Regionalliga Nordost den ersten Sieg: Lok-Trainer Almedin Civa.
Feierte am 2. Spieltag der Regionalliga Nordost den ersten Sieg: Lok-Trainer Almedin Civa.  © picture point/Sven Sonntag

Rathenow kam deutlich besser aus der Kabine, hatte Lok in den ersten 15 Minuten nach Wiederanpfiff am Rande des Ausgleichs.

Max Bell Bell verzog nur knapp aus 18 Metern (51.), Justin Gröger dürfte den Torjubel schon auf den Lippen gehabt haben, doch Sievers entschärfte seinen Kopfball in allerhöchster Not noch (60.).

Der Unterschied in West-Brandenburg war letztlich die Chancenverwertung. Denn das erste dicke Ding, das die Loksche in Durchgang zwei hatte, nutzten sie - wenn auch unter gütiger Mithilfe der Gastgeber: Nach einer Ecke traf Polichronakis ins eigene Tor - 2:0 für Lok (64.).

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Der FSV Optik bekam in der Folge keinen Fuß mehr in die Tür, musste letztlich sogar noch den dritten Gegentreffer hinnehmen: Nattermann traf nach einem Konter im Nachschuss und machte seinen Doppelpack perfekt - 3:0 (86.), der Schlusspunkt und die ersten drei Zähler für den FCL.

Weiter geht es für Lok am Samstag (16 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena. Rathenow ist erst am Montag (19 Uhr) im Brandenburg-Duell beim FC Energie Cottbus gefordert.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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