Behörden stehen im Weg: Lok Leipzig muss Vertrag mit Stürmer auflösen!

Leipzig - Erst zur aktuellen Saison schloss er sich dem 1. FC Lokomotive Leipzig an, nun ist der Verein gezwungen, sein Sturmtalent Antonio Verinac (17) wieder ziehen zu lassen.

Antonio Verinac (17) ist kaum in Leipzig angekommen, da musste er schon wieder gehen.
Antonio Verinac (17) ist kaum in Leipzig angekommen, da musste er schon wieder gehen.  © 1. FC Lokomotive Leipzig

Der Vertrag des 17-Jährigen sei in beidseitigem Einverständnis mit sofortiger Wirkung aufgelöst worden, teilte der Klub aus Probstheida am Donnerstagmittag mit.

"Leider führen bestehende Probleme mit der Schulpflicht in Hamburg des noch minderjährigen Antonio Verinac dazu, dass der Spieler ab sofort nicht weiter am Trainings- und Wettkampfbetrieb beim 1. FC Lok teilnehmen kann", hieß es in der entsprechenden Pressemitteilung.

Auch Lok-Coach Almedin Civa (50) zeigte sich enttäuscht über die aktuellen Entwicklungen, kann aber verstehen, dass Verinac und seine Familie diese Entscheidung getroffen haben, nach Hamburg zurückzukehren.

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Hintergrund ist, dass die Schulbehörde in der Hansestadt, aus der er stammt, nicht genehmigt hat, dass Verinac das Online-Abitur ablegt. "Da das Abitur hier in Leipzig mit unseren Trainingszeiten zeitlich nicht gepasst hätte, ist dieser Schritt zurück in den Norden logisch und nachvollziehbar", so der Übungsleiter. Er habe ihn auf einem guten Weg gesehen.

"Schule und Familie sind aber wichtiger und deshalb wünsche ich noch viel Erfolg in der Schule und im weiteren Verlauf seiner Fußballkarriere", verabschiedete er sich von seinem Schützling.

Verinac stand seit dem 1. Juli bei der Loksche unter Vertrag und kam in der Regionalliga sowie im Sachsenpokal zu insgesamt drei Kurzeinsätzen.

Titelfoto: 1. FC Lokomotive Leipzig

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