Kantersieg in Überzahl! Lok Leipzig haut TeBe aus dem Bruno

Leipzig - Was für eine Partie! Nach Wochen der Torflaute holte Lok Leipzig am Freitag gegen Aufsteiger Tennis Borussia Berlin alles raus und lieferte gleich mal ein 4:0 (2:0)! 

Gegen TeBe holte Lok Leipzig endlich mal wieder alles hervor und lieferte eine Klasse-Partie. (Archivbild)
Gegen TeBe holte Lok Leipzig endlich mal wieder alles hervor und lieferte eine Klasse-Partie. (Archivbild)  © imago images/opokupix

Die 1755 Zuschauer im Bruno-Plache-Stadion konnten Tore von Leon Heynke (6. Minute), Gabriel Boakye (8.), Djamal Ziane (47.) und Denis Jäpel (66.) bejubeln.

Die Leipziger waren zunächst mit gemischten Gefühlen in die Partie gestartet. Zu schlecht fiel zuletzt die Chancenverwertung aus. Hinzu kam noch die 0:5-Blamage gegen Altglienicke sowie zahlreiche Verletzte. Nach dem mehr als mäßigen 1:0 gegen Dresden Laubegast im Sachsenpokal stand nun also das Match gegen den Aufsteiger aus Berlin an.

In der 3. Minute folgte die erste Offensivaktion durch Edvardas Lucenka, der es über rechts versuchte und den Ball zu Gabriel Boakye weiterleitete. Der machte es zwar noch nicht, konnte jedoch immerhin eine Ecke rausholen. Die Loksche zeigte sich bereits in den ersten Minuten bissig.

Und die Belohnung folgte fast auf dem Fuß: In der 6. Minute entschied der Schiedsrichter auf Freistoß. Die erste richtige Torchance für Lok. Paul Schinke trat an, 24 Meter bis zum Tor. Der Ball landete an der TeBe-Mauer, doch dann kam Leon Heynke und ballerte das Ding aus 17 Metern ins linke obere Eck. 1:0 für Leipzig!

Und weil sich das so schön anfühlte, legten Lucenka und Boakye zwei Minuten später gleich nach. Wieder kam Lucenka über rechts, gab nach innen zu Boakye ab, der aus zehn Metern den Abschluss direkt ins rechte obere Eck machte. 2:0 für Lok! So geht Chancenverwertung!

Die Leipziger schienen jedoch längst nicht genug zu haben. Vor allem Boakye versuchte es immer wieder über rechts. In der 17. folgten dann auch Schinke und Djamal Ziane mit einem Konter, der erst im Strafraum effektiv gestört werden konnte. 

In der 27. Minute dann die nächste Klatsche für die Gäste: Foul durch TeBe-Kapitän Nicolai Matt und sogleich die Gelb-Rote Karte. Die Berliner plötzlich auch noch in Unterzahl.

TeBe hatte mittlerweile jedoch ebenfalls seine Linie gefunden, auch wenn diese um einiges defensiver ausfiel als erwartet. Boakye versuchte es nochmals in der 34. Minute. Bis zum Pfiff sollte es jedoch beim 2:0 bleiben.

Die Aufstellungen der Partie 1. FC Lokomotive Leipzig gegen Tennis Borussia Berlin

Lok Leipzig gegen TeBe: Auch nach der Halbzeit souverän

War wieder einmal wichtig für die Leipziger: Gabriel Boakye (l.).
War wieder einmal wichtig für die Leipziger: Gabriel Boakye (l.).  © Screenshot/facebook.com/1fclokleipzig

Wie in die erste Halbzeit startete Lok dann auch in die zweite: Lucenka kam in der 46. erneut über rechts, gab dieses mal zu Ziane ab. Der versuchte es aus drei Metern und... haute das Ding drüber! Wie konnte das denn passieren!?

Jetzt hatte jedoch auch Ziane Blut geleckt, versuchte es in der 47. gleich nochmal im Alleingang. Sein Gegenspieler konnte im Grunde nur noch zuschauen, während er das Ding flach aus zehn Metern ins Eckige knallt. 3:0 für Lok Leipzig!

Die Berliner spielten jedoch weiter und konnten den Druck der Leipziger zwischendurch zwischendurch zumindest etwas unterbinden. Die Angriffe endeten plötzlich wieder ohne Abschluss. Dann erwischte es Thomas Franke im TeBe-Strafraum. Der Berliner musste behandelt werden, konnte das Spiel jedoch nicht mehr fortsetzen.

Lok versuchte es weiter, nahm wieder Fahrt auf. In der 60. nahm Farid Abderrahmane den Kasten ins Visier, scheiterte jedoch am Berliner Keeper. In der 61. folgte Ziane, dann Boakye. Hier sollte noch mehr drin sein!

Und so war es dann auch: 66. Minute und wieder kam Boakye über rechts, diesmal im Sprint. Abspiel nach innen und am langen Pfosten stand Denis Jäpel, der den Ball locker einschob - 4:0!

Lok wollte es weiter wissen, der Knoten, der sich in den letzten Wochen aufgebaut hatte, war nun endgültig gelöst. In der 74. versuchte es Tom Nattermann sogar mit einem Seitfallzieher. Nils Stendera haute ihn in der 78. über die Latte. Das hätte das 5:0 sein können!

Dazu sollte es dann allerdings doch nicht mehr kommen. Stattdessen spielten die Leipziger das Match souverän zu Ende und gingen mit einem stolzen 4:0 vom eigenen Platz. 

Das nächste Spiel für Lok steht am 25. Oktober, um 13.30 Uhr, beim SV Lichtenberg 47 an.

Titelfoto: imago images/opokupix

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