Vater und Sohn weg: Lok Leipzig verliert Patrick Wolf

Leipzig - Dieser Abgang war leider abzusehen: Nachdem der 62-jährige Coach Wolfgang Wolf Lok Leipzig den Rücken gekehrt und Platz für den neuen Trainer Almedin Civa gemacht hat (TAG24 berichtete), folgt nun Sohn Patrick (31) seinem Beispiel.

Patrick Wolf (31) war einer der Leistungsträger der vergangenen Saison. Nun verlässt er Lok Leipzig.
Patrick Wolf (31) war einer der Leistungsträger der vergangenen Saison. Nun verlässt er Lok Leipzig.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Wie "Bild" berichtet, will er in der Nähe von Bad Dürkheim weiter spielen. 

"Ich suche nun eine neue Herausforderung. Wenn wir uns mit der 3. Liga gekrönt hätten, wäre es für alle eine andere Zukunft gewesen."

Das heißt für den neuen Coach Civa, dass bis zum geplanten Trainingsstart am 15. Juli noch einige schwere Aufgaben bevorstehen.

Eine nahezu komplett neu zusammengestellte Mannschaft soll dann auf dem Rasen stehen. Ein ambitioniertes Projekt, das nach dem verpassten Aufstieg allerdings abzusehen war.

"Wir werden in der Regionalliga nur wenige Spieler halten können. Da hätte die 3. Liga finanziell einiges für uns einfacher gemacht", kündigte Präsident Thomas Löwe nach dem Spiel gegen Verl bereits an.

Auch dass man in der kommenden Saison mit der neu zusammengestellten Truppe direkt wieder oben mitspielen könne, glaube er nicht: "Aufgrund der Stärke der Regionalliga gerade in der kommenden Saison ist es nicht realistisch, dass wir dann wieder angreifen können."

Titelfoto: PICTURE POINT / S. Sonntag

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