Lok-Leipzig-Präsident fordert sofortige Winterpause

Leipzig - Der Präsident des 1. FC Lok Leipzig hat sich gegen eine schnelle Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Fußball-Regionalliga Nordost ausgesprochen.

In Geisterspielen sieht der 53-Jährige Thomas Löwe wenig Sinn, "weder von der Stimmung her noch finanziell".
In Geisterspielen sieht der 53-Jährige Thomas Löwe wenig Sinn, "weder von der Stimmung her noch finanziell".  © Picture Point / Roger Petzsche

"Man sollte sagen, wir machen Winterpause", sagte Thomas Löwe (53) im Podcast des Clubs. Er argumentierte dabei mit der ungewissen Entwicklung der Coronavirus-Pandemie: 

"Gemessen an den steigenden Zahlen, finde ich es unvernünftig. Die Krankheit kommt näher, Spiele fallen aus." Ein Neustart sollte dann am 15. Januar erfolgen.

In der vergangenen Woche hatte sich die Mehrheit der Clubs für eine schnelle Wiederaufnahme mit Geisterspielen ausgesprochen (TAG24 berichtete). 

Als Termin steht der 25. November im Raum, nachdem auch die Vereine aus Sachsen und Thüringen wieder trainieren dürfen. 

"Wir waren einer der wenigen Vereine, die klar dagegen Stellung genommen haben", sagte Löwe und betonte, dass man keinen Stress mit anderen Vereinen habe und alles fair ablaufe.

In Geisterspielen sieht der 53-Jährige wenig Sinn, "weder von der Stimmung her noch finanziell". Man habe es in der Relegation erlebt, meinte Löwe. Es mache keinen Spaß.

"In den Bundesligen kann ich es aufgrund der hohen TV-Verträge verstehen, aber in den Regionalligen nicht."

Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche

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