Fans von Lok Leipzig "phänomenal": 102.000 virtuelle Tickets verkauft

Leipzig - Fußball-Regionalligist Lok Leipzig hat mit seiner Spendenaktion innerhalb von zwei Wochen mehr als 100.000 Euro eingesammelt.

Lok Leipzigs Präsident Thomas Löwe (52) ist überwältigt von der Spendenbereitschaft der Fans.
Lok Leipzigs Präsident Thomas Löwe (52) ist überwältigt von der Spendenbereitschaft der Fans.  © picture point/Sven Sonntag

"Die Lok-Fans und Sympathisanten weltweit denken gar nicht daran, unseren Verein diesem Virus zu opfern. Die Unterstützung ist phänomenal und ich bedanke mich von ganzem Herzen dafür", sagte Präsident Thomas Löwe (52).

Unter dem Motto "Leute, macht die Bude voll" können Anhänger des Traditionsvereins für 1 Euro symbolische Eintrittskarten für das virtuelle Duell Lok gegen den unsichtbaren Gegner am 8. Mai erwerben (TAG24 berichtete). Am Samstagvormittag hatten nach Angaben des Vereins mehr als 103.000 Fans eine Eintrittskarte erworben.

Die Spender sind laut Club über die gesamte Welt verteilt. Mit der Aktion wollen die Leipziger, die sich auf dem zweiten Platz der Regionalliga Nordost liegend noch Chancen für die Relegationsspiele zur 3. Liga ausrechnen, Einnahmeverluste schmälern und laufende Kosten tilgen.

Ziel bis zum 8. Mai ist der Verkauf von 120.000 Tickets. So viele Menschen sollen 1987 das Halbfinal-Rückspiel im Europapokal der Pokalsieger gegen Girondins Bordeaux im Leipziger Zentralstadion verfolgt haben. 

Leipzig zog nach Elfmeterschießen in das Finale ein, wo die Mannschaft des damaligen Trainers Hans-Ulrich Thomale dem Team von Ajax Amsterdam mit 0:1 unterlag.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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