Nach erstem Pokalsieg für die Leipziger: Lok dampft in eine lange Partynacht

Leipzig - Für den 1. FC Lok war es der erste Sieg im Landespokal, für Kapitän Sascha Pfeffer (34) nicht. Im Mai 2014 gewann der Mittelfeldstratege mit dem Chemnitzer FC das Finale beim FC Oberlausitz in Neugersdorf (3:2 n.V.).

Siegerehrung mit Siegerpokal. Lok-Kapitän Sascha Pfeffer (34) bekam den Pokal von SFV-Präsident Herrmann Winkler.
Siegerehrung mit Siegerpokal. Lok-Kapitän Sascha Pfeffer (34) bekam den Pokal von SFV-Präsident Herrmann Winkler.  © picture point/Sven Sonntag

Anschließend wechselte er zum Halleschen FC. Seit Sommer 2017 spielt "Pfeffi" in Leipzig und feierte mit den Messestädtern am Sonnabend auf dem Gelände der DFB-Sportschule "Egidius Braun" in Abtnaundorf den größten Erfolg in der jüngeren Vergangenheit.

Der 34-Jährige gehörte im Endspiel gegen den CFC zu den auffälligsten Spielern auf dem Platz. Immer wieder trieb Pfeffer sein Team nach vorn. Zweimal hatte er selbst den Führungstreffer auf dem Fuß, beide Male fand er in Schlussmann Jakub Jakubov seinen Meister.

Pfeffer: "Ein sensationeller Torhüter. Ich war schon leicht am Verzweifeln."

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Beim Schuss von Djamal Ziane in der 111. Minute gab es für Jakubov nichts zu halten. Das 1:0 war der Sieg für Pfeffer & Co.

"Ich habe noch etwas gestichelt und zu Djamal gesagt: Der Torwart wird heute etwas besser sein als im Halbfinale", verriet der Lok-Spielführer und ergänzte mit einem Augenzwinkern: "Schön zu sehen, dass Djamal im Training bisschen was von mir gelernt hat. Ich freue mich riesig für ihn als Dienstältesten."

Lok Leipzig dampft nach verdientem Sieg gegen CFC in lange Partynacht

Nach dem Pokalsieg gegen den CFC hatte Lok Leipzig Grund zu Feiern.
Nach dem Pokalsieg gegen den CFC hatte Lok Leipzig Grund zu Feiern.  © picture point/Sven Sonntag

Ziane, seit Sommer 2014 beim 1. FC Lok und beim 4:0 im Halbfinale gegen Dynamo Dresden doppelt erfolgreich, konnte sein Glück kaum fassen.

"Wir sind so oft auf die Schnauze gefallen, haben so viele Big-Point-Spiele verloren: 2020 die Relegation gegen Verl und das Halbfinale in Chemnitz, das Jahr davor das Endspiel zu Hause gegen den CFC. Jetzt waren wir einfach mal dran."

Das sah Chefrainer Almedin Civa nicht anders. "Auch in Unterzahl hatten wir die besseren Chancen. Ein verdienter Sieg. Ich bin einfach nur glücklich", betonte der 49-Jährige.

Die Lok dampfte nach der Pokalübergabe in eine lange Partynacht. "Das eine oder andere Getränk werden wir hinterkippen. Natürlich alles coronakonform", schmunzelte Pfeffer.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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