Regionalliga ohne Zuschauer, aber Lok Leipzig will das Bruno trotzdem füllen

Leipzig - Fußballspiele mit Zuschauern – das ist in Sachsen dank der derzeitigen Corona-Situation gerade undenkbar. Oder vielleicht doch nicht? Der 1. FC Lokomotive Leipzig hat da nämlich eine Idee.

Zuletzt durfte Lok Leipzig beim Stadtderby gegen die BSG Chemie Leipzig mit Zuschauern spielen, das ist inzwischen nicht mehr möglich.
Zuletzt durfte Lok Leipzig beim Stadtderby gegen die BSG Chemie Leipzig mit Zuschauern spielen, das ist inzwischen nicht mehr möglich.  © Picture Point / Roger Petzsche

Zum nächsten Regionalliga-Heimspiel am Sonntag kommender Woche (12. Dezember, 13 Uhr) empfangen die Blau-Gelben den FSV Optik Rathenow im Bruno-Plache-Stadion in Probstheida. Eigentlich ein Grund zur Freude, wenn da nicht das Zuschauerverbot in Sachsen wäre.

"Die aktuelle Situation ist beschi.... und sorgt nicht gerade für Glücksgefühle. Wir können uns jetzt darüber beschweren und meckern ODER wir stecken unsere Energie in etwas Positives!", so der Leipziger Klub auf seiner Webseite.

Denn trotzdem wolle man das Stadion voll machen – aber nur virtuell!

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Heißt, die Fans der Loksche können trotzdem ganz normal online oder im Fanshop Tickets für die Partie erwerben und auch Dauerkarten behalten ihre Gültigkeit. Doch wozu sollte man das Geld ausgeben?

Einerseits können die Anhänger ihren Klub damit unterstützen, andererseits geht die Hälfte der Einnahmen an die gemeinnützigen Vereine Regenbogenkinder e.V. Leipzig und Bürgerverein Probstheida e.V. im Stadtteil. Beide sind unglaublich dankbar über die Unterstützung vom Verein.

Wenn Ihr Eurem Lieblings-Klub also auch helfen und gleichzeitig den Einrichtungen etwas Gutes tun wollt, könnt Ihr hier Tickets für nächste Woche kaufen.

Bevor Lok Leipzig allerdings wieder im heimischen Stadion spielt, stehen noch die Auswärtspartie beim BFC Dynamo am kommenden Samstag (16 Uhr) und das Nachholspiel beim FSV Luckenwalde am kommenden Mittwoch (19 Uhr) an.

Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche

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