Lok Leipzig im Tal der Tränen: Bittere Halbfinal-Pleite gegen Fünftligist Eilenburg

Eilenburg - Der FC Eilenburg ist der Leipzig-Schreck des Sachsenpokals! Die Nordsachsen haben durch einen überraschenden 1:0 (0:0)-Erfolg gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig am Samstagabend erstmals das Pokal-Finale erreicht. Im Achtelfinale schalteten sie schon Stadtrivale BSG Chemie aus, jetzt geht's im Endspiel gegen den Chemnitzer FC (3:0 bei Inter Leipzig, TAG24 berichtete).

Insgesamt 1000 Zuschauer durften rein, für die Lok-Fans war es eine geschenkte Reise.
Insgesamt 1000 Zuschauer durften rein, für die Lok-Fans war es eine geschenkte Reise.  © Picture Point/Gabor Krieg

Eilenburg setzte sich bei Temperaturen von über 30 Grad gegen den klassenhöheren FCL durch einen Treffer von Adam Fiedler in der 55. Minute durch. 

Loks neuer Trainer Almedin Civa brachte nach dem verpassten Aufstieg in die 3. Liga in seinem ersten Pflichtspiel sechs Neuverpflichtungen: Neben Torhüter Jannes Tasche standen auch Zak Paulo Piplica, Farid Abderrahmane, Tom Nattermann, Gabriel Boakye und Damir Mehmedovic in der Startelf. 

Im Eilenburger Illburgstadion versuchten es die Teams zunächst über defensive Geschlossenheit. Nach der ersten Kopfballgelegenheit der Gastgeber durch Ex-Chemiker Marc Böttger (10.) kontrollierte Lok das Geschehen mehr und mehr, kam selbst durch Maik Salewski (17.) und Djamal Ziane (22.) zu den ersten guten Chancen.

Die letzten Möglichkeiten auf die Führung hatten Leipzigs Salewski (34.) und Eilenburgs Tim Bunge (43.). 

Nattermann und Pistol vergeben - Fiedler macht Eilenburg happy

Grenzenlose Euphorie: Eilenburgs Adam Fiedler (2.v.r.) erzielte das entscheidende Tor.
Grenzenlose Euphorie: Eilenburgs Adam Fiedler (2.v.r.) erzielte das entscheidende Tor.  © Picture Point/Gabor Krieg

Kurz nach dem Wiederbeginn schnappte sich Stürmer Nattermann nach einem Zweikampf von Ziane den Ball, zog wuchtig ab, schoss aber mit dem rechten Fuß links am Kasten von Andreas Naumann vorbei (46.).

In der 55. Minute schepperte es dann - allerdings auf der für Lok falschen Seite. Leon Heynke bekam den Ball nicht aus dem Strafraum, Adam Fiedler nahm das Spielgerät, umkurvte Keeper Tasche und schob frei ein - 1:0 für Eilenburg (55.).

Die Probstheidaer taten sich danach extrem schwer, noch mal einen Fuß in die Tür zu bekommen. Joker Johannes Pistol bekam den Ball in der 82. Minute noch mal toll im Sechzehner serviert, Naumann parierte aber ganz stark.

Es sollte nicht mehr sein: Lok Leipzig verpasste das Finale.  

FC Eilenburg gegen Lok Leipzig: Die Aufstellungen

Eilenburg trifft somit beim "Finaltag der Amateure" in zwei Wochen (22. August) im heimischen Stadion auf Titelverteidiger Chemnitzer FC. 

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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