Pfeffer sensationell! Lok Leipzig schießt auch Meuselwitz gnadenlos ab

Meuselwitz - Da isser, der nächste Dreier! Mit einem erneuten 4:0 (3:0)-Sieg beim ZFC Meuselwitz hat der 1. FC Lokomotive Leipzig am 13. Spieltag der Regionalliga Nordost seine starke Form unterstrichen und den dritten Sieg hintereinander geholt. Überragender Mann war Kapitän Sascha Pfeffer, der einen persönlichen Rekord aufstellte.

Der 1. FC Lok Leipzig hatte am Freitagabend mehrmals etwas zu jubeln. (Archivbild)
Der 1. FC Lok Leipzig hatte am Freitagabend mehrmals etwas zu jubeln. (Archivbild)  © 1. FC Lokomotive Leipzig

Schon in der 7. Minute gelang Djamal Ziane in der bluechip Arena das 1:0 für Lok. Pfeffer packte sensationell noch drei Tore drauf (35./45.+2/56.).

Holm Pinder tauschte seine ZFC-Startelf nach dem 0:1 bei der VSG Altglienicke auf zwei Positionen: Keeper Justin Fietz und René Eckardt verdrängten Fabian Guderitz (nicht im Kader) und Laurens Zintsch (Bank).

Zwei Wechsel führte auch Almedin Civa im Vergleich zum 4:0 gegen den VfB Germania Halberstadt durch: Eric Voufack und Maik Salewski kamen für Robert Berger (nicht im Kader) und Bogdan Rangelov (Bank).

Regionalliga ohne Zuschauer, aber Lok Leipzig will das Bruno trotzdem füllen
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Drei Pleiten hatten die Thüringer zuletzt in Folge kassiert, insgesamt schon neun ihrer elf Partien in der Regionalliga verloren. Unterm Strich ist das nur Rang 18 in der 20er-Staffel.

Deutlich besser lief es in den letzten Wochen für die Probstheidaer. Großen Anteil am Aufschwung hatte vor allem Ziane, dem vier Treffer in den vergangenen drei Auftritten glückten.

Und auch beim Zipsendorfer Fußballclub war er es, der nach einer Ecke von Pfeffer abstaubte, als die Gastgeber den Ball nicht aus dem Strafraum bekamen - 1:0 für Lok (7.). Das Selbstvertrauen der Civa-Elf war zu spüren, denn auch danach lag eher ihr zweites als Meuselwitz' erstes Tor in der Luft.

Gleich zweimal in Folge wurde es gefährlich für den Kasten des 18-jährigen Ersatztorhüters Fietz. Erst streichelte Theo Ogbidi die Kugel an ihm vorbei, doch vor der Torlinie schoss ihn ein Meuselwitzer noch weg (13.). Wenige Augenblicke später wurde Voufack auf halblinks nicht angegriffen, schlenzte aber am langen Pfosten vorbei (14.).

Aufstellungen zwischen dem ZFC Meuselwitz und dem 1. FC Lokomotive Leipzig

Pfeffer, Pfeffer, Pfeffer! Lok-Kapitän lässt ZFC Meuselwitz verzweifeln

Lok-Kapitän Sascha Pfeffer erzielte in Meuselwitz den ersten Dreierpack seiner Karriere. (Archivbild)
Lok-Kapitän Sascha Pfeffer erzielte in Meuselwitz den ersten Dreierpack seiner Karriere. (Archivbild)  © picture point/Sven Sonntag

Nur Florian Hansch, der nach einer Flanke vor FCL-Schlussmann Jan-Ole Sievers den Abschluss verpasste, kam zumindest in Richtung des gegnerischen Kastens (23.).

Noch vor dem Seitenwechsel packte Kapitän Pfeffer zwei wunderschöne Dinger aus. Nach einem Konter wählte er auf dem rechten Flügel zunächst den Übersteiger und versenkte mit links - 2:0 (35.).

Mit dem Halbzeitpfiff legte Ziane noch zentral auf seinen Captain ab, der aus der zweiten Reihe mit Unterstützung des Pfostens sehenswert versenkte - 3:0 (45.+2).

Wieder Ziane! Knipser köpft Lok Leipzig zum späten Auswärtssieg
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Und auch zehn Minuten nach Wiederbeginn war es wieder Pfeffer, der von halblinks unbedrängt rechts unten ins Eck traf - 4:0 (56.). Drei Tore waren Pfeffer zuvor noch nie in einem Spiel gelungen.

Der FCL bleibt Tabellensiebter, tat aber ordentlich was für die Tordifferenz. Meuselwitz ist als Achtzehnter weiter in der Abstiegszone.

Im Nachholspiel des 4. Spieltags gastiert Lok am Mittwoch (19 Uhr) beim VfB Auerbach. Der ZFC ist erst nächsten Samstag (14 Uhr) im Thüringer Landespokal bei Vorjahresfinalist FC An der Fahner Höhe gefordert.

Titelfoto: 1. FC Lokomotive Leipzig

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