Haidara weiter heiß begehrt: Wird RB Leipzig bei 55 Millionen Euro schwach?

Leipzig - Geht er oder bleibt er? Amadou Haidara (23) ist inzwischen zum heißesten Transfergerücht bei RB Leipzig mutiert. Auch wenn der Klub schon mehrfach durchklingen ließ, dass man in diesem Winter keinen Spieler abgeben möchte, ebben die Gerüchte nicht ab.

Amadou Haidara (23) ist in den Fokus von Manchester United geraten. Ob RB Leipzig den Mittelfeldmann aber abgeben wird, ist fraglich.
Amadou Haidara (23) ist in den Fokus von Manchester United geraten. Ob RB Leipzig den Mittelfeldmann aber abgeben wird, ist fraglich.  © Picture Point / Roger Petzsche

Spätestens, seit Haidaras Ex-Mentor, Ralf Rangnick (63), der aktuell Trainer von Manchester United ist, offizielles Interesse am Malier bekundete, dürfte der 23-Jährige nicht mehr so fest bei den Rasenballern im Sattel sitzen wie eigentlich gedacht.

Denn trotz laufendem Vertrag bis 2025, könnte der Mittelfeldrotor im Sommer per Ausstiegsklausel für 40 Millionen Euro gehen.

Zuletzt wurden allerdings Gerüchte laut, dass die Engländer ihn schon in diesem Winter als Verstärkung wollen. Die Daily Mail berichtete gar von einem 80-Millionen-Euro-Paket, dass man inklusive Mega-Gehalt schnüren wolle.

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Inzwischen wurden die Zahlen etwas relativiert - zumindest ein bisschen.

Sky-Reporter Philipp Hinze hat inzwischen von ganz anderen Summen gehört: "Ich denke, bei allem ab 55 Millionen Euro aufwärts wird es interessant. Da wird es dann auch irgendwann unanständig aus RB-Sicht. Da ist man dann fast schon gezwungen anzunehmen. Vorher aber wird man Haidara mindestens bis Sommer hier in Leipzig lassen, denn er ist ein wichtiger Anker im Mittelfeld."

Wichtiger Anker ja, zwingend notwendig aber offenbar nicht. Die Sachsen sind bestmöglich in die Rückrunde gestartet. Die Bilanz: drei Siege in drei Spielen. Und bei allen Partien musste man ohne Haidara auskommen, der noch bis Februar beim Afrika-Cup für Mali kickt.

Zudem hätte man auf der Position guten Ersatz, der ebenfalls bald seinen Weg zurück ins Team findet. Mit Emil Forsberg (30) und Dominik Szoboszlai (21) sind aktuell zwei Spieler verletzt, die sich ebenfalls im Mittelfeld heimisch fühlen.

Ob die ganze Aufregung am Ende umsonst ist, wird man am 31. Januar ganz sicher wissen. Dort schließt das Transferfenster. Dann darf erst im Sommer wieder über einen Wechsel spekuliert werden.

Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche

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