Bosz vor spannendem Duell gegen RB Leipzig: "Man muss Fernseher anmachen!"

Leipzig - Es ist das Duell der Bayern-Verfolger! Tabellenzweiter RB Leipzig empfängt am 19. Bundesliga-Spieltag den Dritten Bayer 04 Leverkusen zum Topspiel am heutigen Samstag (18.30 Uhr/Sky) in der Red Bull Arena.

Zuletzt hatte es wieder nur für ein Unentschieden zwischen RB Leipzig und Bayer 04 Leverkusen gereicht. (Archivbild)
Zuletzt hatte es wieder nur für ein Unentschieden zwischen RB Leipzig und Bayer 04 Leverkusen gereicht. (Archivbild)  © Federico Gambarini/dpa

So ganz rund läuft es für beide Mannschaften zurzeit wahrlich nicht, konnten die Leipziger aus den fünf vergangenen Bundesliga-Partien doch nur sieben, die Werkself sogar nur vier Punkte mitnehmen.

Nach der bitteren 2:3-Pleite gegen den 1. FSV Mainz 05 in der vergangenen Woche (TAG24 berichtete) nutzte der FC Bayern München seine Chance und vergrößerte mit dem 4:0-Sieg gegen den Tabellenletzten Schalke 04 seinen Vorsprung auf sieben Zähler.

Für beide Teams steht also eine Begegnung an, in der es weniger um die Meisterschaft selbst als vielmehr darum geht, einen Sieg gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um die Champions-League-Plätze einzufahren.

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Die enge Tabellenkonstellation hinter den Bayern ist auch RB-Coach Julian Nagelsmann (33) bewusst: "Für uns ist es sehr bedeutend, die Distanz zu der Konkurrenz zu vergrößern oder eben gleichzuhalten." Und weiter: "Es ist ein wichtiges Spiel, aber nicht das alles entscheidende."

Die Zielsetzung dürfte beim gegnerischen Trainer Peter Bosz (57) eine ähnliche sein.

Er erwartet eine spannende und offensive Partie auf Augenhöhe: "Wenn beide Mannschaften nach vorn spielen wollen, wird das meist auch ein attraktives Spiel. Ich glaube, dass man den Fernseher anmachen muss."

Große Qualität trotz Forsbergs Fehlen

Noch ist nicht sicher, ob der Ex-Leipziger Patrik Schick (25, r.) für die Partie gegen RB fit ist. (Archivbild)
Noch ist nicht sicher, ob der Ex-Leipziger Patrik Schick (25, r.) für die Partie gegen RB fit ist. (Archivbild)  © Federico Gambarini/dpa

Hat sich Nagelsmann am Donnerstag noch auf die typischen Verhaltensmuster seines Ex-Schützlings Nadiem Amiri (24) eingestellt, wird er jetzt umplanen müssen.

Der 24-Jährige wurde positiv auf das Coronavirus getestet und wird nicht mit nach Leipzig reisen können. Auch der Einsatz des Ex-Leipzigers Patrik Schick (25) ist noch ungewiss.

Dass bei RB neben den Langzeitverletzten Konrad Laimer (23), Benjamin Henrichs (23) und Dominik Szoboszlai (20) ausgerechnet der Spieler fehlt, der gegen Leverkusen bislang die meisten Tore erzielt hat, ist äußerst unglücklich. Emil Forsberg (29) hatte sich im Training eine Knieverletzung zugezogen (TAG24 berichtete).

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Dennoch habe man laut Nagelsmann sowohl in körperlicher als auch in mentaler Hinsicht die Qualität, einen Rückstand in der Tabelle aufzuholen.

"Es ist wichtig, dass wir wieder diese Leichtigkeit auf den Platz bringen, um auch mit dem guten Speed und dem guten Umschaltverhalten der Leverkusener besser zurechtzukommen", so der 33-Jährige.

Auch die Statistik spricht für die Leipziger. Denn auch wenn man diese 2018 in der heimischen Red Bull Arena kassierte, steht den vier Siegen im direkten Vergleich lediglich eine Niederlage gegenüber.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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