Champions League: RB Leipzig muss im Celtic Park "kleine Intensitätsdelle" hinter sich lassen

Glasgow - Jetzt ist wieder Königsklasse angesagt! Eine Woche nach dem 3:1-Erfolg über Celtic Glasgow in der Champions League steigt in Schottland nun das Rückspiel für RB Leipzig (21 Uhr/DAZN). Gut 60.000 Fans werden alles dafür tun, dass die Sachsen mit leeren Händen die Heimreise antreten müssen.

Das Hinspiel konnte RB Leipzig mit 3:1 für sich entscheiden. Andre Silva (26), der vermutlich am Dienstag in der Startelf stehen wird, markierte zwei Treffer.
Das Hinspiel konnte RB Leipzig mit 3:1 für sich entscheiden. Andre Silva (26), der vermutlich am Dienstag in der Startelf stehen wird, markierte zwei Treffer.  © Jan Woitas/dpa

Dass der Celtic Park unglaubliche Energie freisetzen kann, ist international bekannt. Dennoch versuchen die Roten Bullen sich ebenfalls davon beflügeln zu lassen.

"Ein tolles Stadion. Uns wird eine großartige Kulisse erwarten mit einem sehr fachkundigen Publikum, das nicht nur sein Team supportet, sondern es auch schätzt, wenn der Gegner ein gutes Spiel macht. Es macht sehr viel Spaß, hier zu spielen", analysierte RB-Coach Marco Rose (46) am Montag die Lage.

In der Theorie können die Rasenballer nach dem Hinspielerfolg eigentlich auch mit breiter Brust in die Partie gehen. Wäre da nicht die katastrophale Auswärtsbilanz. Der Bundesligist konnte in dieser Saison in der Fremde noch kein Mal gewinnen.

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Erst am Wochenende schnappte man sich beim 1. FSV Mainz 05 gerade noch so einen Punkt (1:1). Zu wenig für den ambitionierten Verein aus Leipzig.

Rose: "Wenn wir auf das Spiel gegen Mainz zurückblicken, hatten wir vor der Pause 25 schlechte Minuten - ansonsten war sehr viel Gutes dabei. Wir hatten an diesem Tag jedoch in Teilbereichen eine kleine Intensitätsdelle."

Das gilt es am Dienstagabend besser zu machen: "Wir müssen ein paar Prozente draufpacken was Haltung, Bereitschaft und Spielfreude angeht - das werden wir hinbekommen", so der Trainer auf der Pressekonferenz.

RB Leipzigs Peter Gulacsi erfolgreich operiert

Mindestens einen Punkt brauchen die Rasenballer auf der Insel, um das Überwintern in der Königsklasse realistischer zu machen. Bei dieser Mission muss der DFB-Pokalsieger aber auf Marcel Halstenberg (31) verzichten, der sich beim Abschlusstraining verletzt hat. "Halste hat Probleme im Rippenbereich mit der Muskulatur. Es ist eine leichte Zerrung, es hat keinen Sinn gemacht", sagte Rose vor dem Spiel am Dienstag.

Auch Peter Gulacsi (32), der sich beim Hinspiel einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, wird natürlich fehlen. Immerhin: Der Ungar konnte am Montag erfolgreich operiert werden und wird nun alles daran setzen, so schnell wie möglich wieder fit zu werden.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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