Nach Spielabsage wegen Coronavirus: RB Leipzig gibt Spielern frei und erteilt Reiseverbot

Leipzig - Nach dem aufgrund der Coronavirus-Krise abgesagten Spiel gegen den SC Freiburg hat Fußball-Bundesligist RB Leipzig seinen Spielern zunächst freigegeben.

RB-Leipzig-Sportdirektor Markus Krösche (39).
RB-Leipzig-Sportdirektor Markus Krösche (39).  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Nach einer Trainingseinheit am Samstagvormittag bekamen die Profis für Sonntag und Montag frei.

Dienstag bis Donnerstag sollen sie sich mit individuellen Laufplänen fit halten. "Ab Freitag wird wieder normal trainiert. Dann bereiten wir uns auf das Spiel gegen Hertha vor", sagte Sportdirektor Markus Krösche (39) in einer Telefonkonferenz am Samstag.

Nach aktuellem Stand spielt Leipzig am 4. April gegen Hertha BSC

Allerdings tritt am Montag die DFL-Mitgliederversammlung zusammen und entscheidet über das weitere Vorgehen. "Wir sollten das Ziel haben, die Saison zu Ende zu spielen. Die Rahmenbedingungen muss man dann sehen", sagte Krösche.

Man müsse verantwortungsbewusst im Sinne aller handeln.

Krösche hatte die RB-Profis am Samstag über die Maßnahmen informiert und ihnen einen Verhaltenskatalog an die Hand gegeben. So ist es den Spielern untersagt, ins Ausland zu reisen und es ist ihnen nahegelegt worden, in Leipzig zu bleiben.

"Es ist keine Isolation, aber sie sollen sich überlegen, mit wem sie sich treffen. Playstation kann man gegeneinander heute auch online spielen", sagte Krösche.

Auch Kaufhäuser sollen die Spieler meiden. Zudem wird der Trainingsbetrieb im Nachwuchs eingestellt, die Geschäftsstelle arbeitet zu 80 Prozent aus dem Home Office. Kurzarbeit ist nicht geplant.

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