Szoboszlai zu RB Leipzig: Ungarn-Held zu gut für österreichische Liga?

Leipzig - Am vergangenen Donnerstag vollbrachte er das Wunder und sicherte Ungarn in den Play-offs der EM-Qualifikation gegen Island das Ticket für die Gruppe F der Europameisterschaft im kommenden Sommer. Ob Dominik Szoboszlai (20) bereits vorher vom Salzburger Schwesterklub zu RB Leipzig wechseln wird, ist hingegen noch immer unklar.

Dominik Szoboszlai (20) sorgt sowohl mit dem FC Red Bull Salzburg als auch in der ungarischen Nationalmannschaft für Aufsehen. (Archivbild)
Dominik Szoboszlai (20) sorgt sowohl mit dem FC Red Bull Salzburg als auch in der ungarischen Nationalmannschaft für Aufsehen. (Archivbild)  © imago Images / GEPA pictures

Seit mehreren Wochen kursieren nun schon die Gerüchte bezüglich eines möglichen Wechsels des ungarischen Nationalspielers in die Pleißestadt. Es war sogar schon von einem Transfer in diesem Winter die Rede (TAG24 berichtete).

Doch auch große europäische Vereine wie der FC Arsenal London und Atlético Madrid sollen Interesse an dem aufstrebenden Mittelfeldspieler bekundet haben. Zuletzt wurde er sogar mit Real Madrid in Verbindung gebracht.

Inzwischen hat sich der Berater des 20-Jährigen, Matyas Esterhazy, zu Wort gemeldet. Es lasse sich immer wieder der Trend beobachten, dass nach jedem guten Spiel seines Schützlings erneut über dessen Zukunft spekuliert werde.

Eine dieser beeindruckenden Partien war zuletzt die gegen Island. Szoboszlai hatte der ungarischen Nationalelf mit seinem furiosen Tor zum 2:1-Endstand geholfen, die Partie zu drehen und so die Teilnahme an der Europameisterschaft im kommenden Sommer zu sichern.

Berater will mit Szoboszlai an Vision festhalten

"Unsere Strategie wird sich jedoch nach ein oder zwei solchen Spielen nicht ändern", stellte er beim ungarischen TV-Sender DIGI Sport klar.

"Unser Vertrauen an unsere ursprünglich entwickelte Strategie und Vision ist viel stärker, da dies alles Rückmeldungen sind, die zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind."

Dass Szoboszlai diesen Weg noch viele Jahre in Österreich beschreiten wird, darf dennoch bezweifelt werden. "Natürlich verrate ich kein allzu großes Geheimnis, wenn ich sage, dass Dominik immer mehr aus der österreichischen Liga herauswächst", so Esterhazy.

Das Wichtigste sei jedoch, dass er zu einem Verein wechselt, in dem er die Chance bekommt, viel zu spielen und sich weiter so gut zu entwickeln, unabhängig vom Zeitpunkt seines Wechsels.

Ein Vorteil wäre für den 20-Jährigen sicherlich, dass er einige RB-Spieler bereits kennt. Mit Willi Orban (28) und Peter Gulacsi (30) spielt er zusammen in der Nationalmannschaft, Hee-chan Hwang (24) war bis vor wenigen Monaten in Salzburg sein Teamkollege.

Titelfoto: imago Images / GEPA pictures

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