"Enges Verhältnis zu Red Bull": Henry lehnte wohl Sportdirektor-Posten bei RB Leipzig ab

Leipzig - Bei RB Leipzigs Suche nach einem geeigneten Kandidaten für den Trainerposten war wohl auch der ehemalige französische Nationalspieler Thierry Henry (45) ein großes Thema.

Thierry Henry (45) war bei RB Leipzig wohl ein Kandidat für den Sportdirektor-Posten.
Thierry Henry (45) war bei RB Leipzig wohl ein Kandidat für den Sportdirektor-Posten.  © Igor Russak/dpa

Wie Rasenball-Boss Oliver Mintzlaff (46) während einer Talkrunde der Leipziger Volkszeitung aber andeutete, lehnte der 45-Jährige die bis heute unbesetzte Stelle wohl ab.

"Ich kann sagen, dass Thierry Henry jemand ist, der ein enges Verhältnis zu Red Bull hat", so Mintzlaff und fügte an:

"Er schielt eher in Richtung Trainer und ich glaube, dass er sich weiter auf dieses Thema konzentrieren wird."

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Henry hatte von 2012 bis 2015 in der New Yorker Filiale des Red-Bull-Netzwerks gespielt, Mintzlaff hatte den einstigen Weltstar als Mitarbeiter eines Sportartikelherstellers betreut. Inzwischen ist der Franzose Co-Trainer der belgischen Nationalmannschaft.

Nach dem Abgang von Markus Krösche (41) vor über einem Jahr ist die Sportdirektor-Stelle bei den Roten Bullen unbesetzt. Für die Nachfolge gab es offenbar einige namhafte Möglichkeiten. Erst kürzlich habe man einer entsprechenden Personalie aus dem Ausland abgesagt.

"Ein Grund dafür war, dass sich für uns zeitgleich überraschenderweise eine andere Tür geöffnet hat, die für uns eine extrem große Chance bedeutet", so Mintzlaff vor ein paar Wochen. Inzwischen scheint klar zu sein, dass er damit wohl Max Eberl (48) meinte, der seit Januar wegen gesundheitlichen Problemen seinen Job bei Borussia Mönchengladbach nicht mehr ausführt.

Max Eberl (48) soll bei den Sachsen die Nachfolge von Markus Krösche (41) antreten.
Max Eberl (48) soll bei den Sachsen die Nachfolge von Markus Krösche (41) antreten.  © Federico Gambarini/dpa

Neuer Sportchef bei RB Leipzig: "Sky" spricht von Einigung, Mintzlaff dementiert

Am Montag berichtete Sky, dass man mit dem 48-Jährigen wohl schon eine Einigung erzielt habe. Lediglich eine Unterschrift würde noch fehlen. Mintzlaff konnte das jedoch nicht bestätigen: "Ich kann alles dementieren, was geschrieben wurde. Ich kann dementieren, dass wir eine Einigung mit Max Eberl haben. Wir sind in Gesprächen mit einem Kandidaten, haben aber noch keine Einigung."

Dennoch ist sich der RB-Boss sicher: "Wir werden zeitnah, das kann ich in dem Fall sagen, die Lösung präsentieren."

Titelfoto: Igor Russak/dpa

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