Es drohte die nächste Runde im Corona-Chaos bei RB Leipzig: Klub gibt Entwarnung!

Originaltext von 8.53 Uhr, aktualisiert um 10.45 Uhr

Leipzig - Das Corona-Chaos bei RB Leipzig nimmt kein Ende! Am Dienstag war erneut ein positiver Fall innerhalb des Betreuerstabs des Bundesligisten bekannt geworden. Angeblich handelte es sich um Co-Trainer Achim Beierlorzer (54), was die Frage aufwarf, wer nun Marsch vertreten könne. Doch nun gab der Klub Entwarnung.

RB Leipzigs Co-Trainer Achim Beierlorzer (54) stand am Sonntag gegen Leverkusen noch an der Seitenlinie, am Dienstag war ein Corona-Schnelltest dann positiv. Doch nun konnte Entwarnung gegeben werden.
RB Leipzigs Co-Trainer Achim Beierlorzer (54) stand am Sonntag gegen Leverkusen noch an der Seitenlinie, am Dienstag war ein Corona-Schnelltest dann positiv. Doch nun konnte Entwarnung gegeben werden.  © Picture Point / Gabor Krieg

Nachdem in der vergangenen Woche Cheftrainer Jesse Marsch (48) positiv auf Corona getestet worden war, vertrat Beierlorzer ihn an der Seitenlinie sowohl beim furiosen 5:0-Sieg gegen Brügge als auch bei der 1:3-Heimpleite gegen Bayer Leverkusen. Doch nun hatte es ihn angeblich selbst erwischt!

Laut "Bild" gehörte er zu den vier Personen, deren Schnelltest am Dienstag positiv ausgefallen war. Der Klub hatte sich über die Betroffenen bedeckt gehalten. Das Training war am Dienstag sofort abgesagt und eine erneute PCR-Testung aller Teammitglieder durchgeführt worden.

Diese Testreihe habe laut einer offiziellen Mitteilung des Klubs am Mittwoch bei allen Personen negative Ergebnisse zu Tage gefördert. Heißt im Klartext: Auch der Verdacht bei Beierlorzer hat sich offensichtlich nicht bestätigt. Glück gehabt!

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Dennoch werden noch einmal zusätzliche Schnelltests durchgeführt – wenn diese negativ ausfallen, kann das Teamtraining sofort wieder aufgenommen werden.

Glücklicherweise fallen neben den Infizierten Yussuf Poulsen (27), Willi Orban (29), Peter Gulacsi (31), Mohamed Simakan (21) und Hugo Novoa (18) nun auch keine weiteren Akteure aus. Wann diese fünf sowie Trainer Marsch wieder einsatzbereit sind, scheint derzeit noch unklar.

Laut dem coronageplagten Klub ist die Partie in der Berliner Alten Försterei am Freitagabend (20.30 Uhr/DAZN) nicht gefährdet. Laut "Bild" hatte das Leipziger Gesundheitsamt ursprünglich für die gesamte Mannschaft eine Quarantäne angedroht, wären weitere Tests positiv ausgefallen. Das ist ja nun nicht der Fall.

Wer hätte Marsch und Beierlorzer gegen Union ersetzen können?

Auch die Frage, wer Marsch und Beierlorzer hätte ersetzen können, wären beide gleichzeitig ausgefallen, ist damit hinfällig. Nachdem in der vergangenen Woche auch Torwart-Trainer Frederik Gößling (44) positiv getestet worden war und sich Assistenztrainer Marco Kurth (43) wegen eines positiven Falls im familiären Umfeld in Quarantäne befand, wäre die Auswahl begrenzt gewesen.

Mit Daniel Behlau (33), Kai Kraft (44) und Ruwen Faller (41) hätten nur noch die Athletiktrainer zur Verfügung gestanden. Jesse Marsch habe sich laut "RBLive" bis Dienstag jedenfalls nicht freitesten können. Vermutlich coacht er auch am Freitag wieder vom Küchentisch aus und gibt Beierlorzer entsprechende Anweisungen.

Da bleibt eingefleischten RB-Fans nur die Hoffnung, dass das Corona-Drama nicht in wenigen Tagen von vorn losgeht.

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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