FC Augsburg gegen RB Leipzig findet wegen Corona ohne Zuschauer statt!

Augsburg/Leipzig - Am Samstag, 17. Oktober, empfängt der FC Augsburg RB Leipzig in der Fußball-Bundesliga. Wie die Gastgeber jedoch am Montag bekannt gaben, soll das mit 6000 Zuschauern geplante Spiel nun vor leeren Rängen stattfinden. Der Grund ist einmal mehr die Entwicklung der Corona-Zahlen.

Auf die Menge hinter seinem Rücken wird Augsburgs Torwart Tomas Koubek am Samstag leider verzichten müssen. Die Partie gegen RB Leipzig soll ohne Zuschauer stattfinden.
Auf die Menge hinter seinem Rücken wird Augsburgs Torwart Tomas Koubek am Samstag leider verzichten müssen. Die Partie gegen RB Leipzig soll ohne Zuschauer stattfinden.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

"Es ist schade, dass wir als Tabellenzweiter dieses Spitzenspiel gegen den Tabellenführer nicht vor Zuschauern austragen dürfen", erklärte FCA-Geschäftsführer Michael Ströll in einer Mitteilung auf der Website des Clubs. 

Weil der Ticketpreis erst nach dem Spiel abgebucht worden wäre, sollen für Vorbesteller keine zusätzlichen Kosten oder Mühen entstehen. Das gebuchte Ticket entfalle ersatzlos, so der Verein.

Da die Corona-Zahlen in Augsburg in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen waren, sollen sich die zuständigen Behörden am Montag für einen Ausschluss der Zuschauer entschieden haben.

"Selbstverständlich akzeptieren wir die Entscheidung der Stadt aufgrund der gestiegenen Zahlen und hoffen, dass sich der Trend der Neuinfektionen nicht weiter fortsetzt", sagte Ströll weiter. 

Gleichzeitig bat der Geschäftsführer darum, bei künftigen Entscheidungen zu berücksichtigen, dass es sich bei unseren Bundesliga-Spielen um Freiluftveranstaltungen handelt, ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet und entsprechende Schutzmaßnahmen umgesetzt wurden.

"Die Bundesliga hat in den letzten Wochen gezeigt, dass die Spiele für Zuschauer sicher sind", so Ströll.

RB Leipzig trifft am Samstag um 15.30 Uhr in der WWK Arena auf den FC Augsburg. Vonseiten der Roten Bullen gab es zunächst noch keine Reaktion auf die Entscheidung der Stadt Augsburg.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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