RB Leipzig gegen Bayern ohne Halstenberg? Wie ein Backgammon-Spiel in die Quarantäne führte

Duisburg/Leipzig - Mit der Nationalmannschaft ein paar ordentliche Spiele in der WM-Qualifikation abliefern und dann mit Rückenwind beim Topspiel RB Leipzig gegen Bayern München antreten: So sah sicherlich der Plan von Marcel Halstenberg (29) in der Theorie aus.

Kurzer Ausflug zum DFB-Team: Marcel Halstenberg (29) musste am Donnerstag nach Leipzig zurück und in Quarantäne.
Kurzer Ausflug zum DFB-Team: Marcel Halstenberg (29) musste am Donnerstag nach Leipzig zurück und in Quarantäne.  © Federico Gambarini/dpa

Doch spätestens am Donnerstagnachmittag war klar, dass diese Vorhaben so nicht umsetzbar sein werden.

Wegen eines positiven Corona-Tests bei Nationalmannschaftskollege Jonas Hofmann (28), musste auch Marcel Halstenberg die Heimreise und den damit verbundenen Quarantäne-Aufenthalt antreten.

Grund dafür, dass es den Leipziger mit erwischte, war ausgerechnet ein Brettspiel: "Die Beiden haben längere Zeit zusammen gesessen. Dann mussten wir das nachverfolgen. Das ist dabei rausgekommen. Das war leider ein blödes Backgammon-Spiel", sagte DFB-Direktor Oliver Bierhoff (52) am Donnerstagabend dem TV-Sender RTL.

Hintergrund: Halstenberg wurde auch wegen der Brettspiel-Partie vom Gesundheitsamt Düsseldorf im Rahmen der Kontaktverfolgung als Kontaktperson der Kategorie 1 eingestuft.

Klar ist jetzt schon, dass sowohl Hofmann als auch Halstenberg für die folgenden WM-Ausscheidungsspiele am Sonntag in Bukarest gegen Rumänien und drei Tage später wieder in Duisburg gegen Nordmazedonien nicht zur Verfügung stehen werden. Doch wie geht es dann weiter?

Verpasst "Halste" das große Topspiel?

Am 3. April steht für RB Leipzig das große Topspiel gegen den FC Bayern München (18.30 Uhr/Sky) auf dem Plan. Ein Spiel, für das RB-Coach Julian Nagelsmann (33) sicherlich seine ganze Kapelle zur Verfügung haben möchte.

Ob Halstenberg das Spiel live miterleben kann, werden wohl aber erst die kommenden Testungen zeigen. In der Theorie müsste der 29-Jährige zwei Wochen lang in Quarantäne und würde somit die Partie verpassen.

Bei einem negativen Ergebnis stünde einem Einsatz allerdings nichts im Wege. Bei Jonas Hofmann wird sich in den nächsten Tagen dieselbe Frage gestellt. Für sein Team Borussia Mönchengladbach würde es ebenfalls am 3. April im Heimspiel gegen den SC Freiburg gehen.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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