Lacroix über geplatzten Wechsel zu RB Leipzig: War "ein bisschen sauer"

Leipzig/Wolfsburg - Beinahe hätte RB Leipzig einen weiteren Franzosen in ihren Reihen gehabt! Doch der Wechsel von Maxence Lacroix (21) vom VfL Wolfsburg ließ sich nicht realisieren. Das schmeckte dem Innenverteidiger anfangs offenbar gar nicht.

Maxence Lacroix (21) wäre im Sommer fast bei RB Leipzig gelandet. Doch der VfL Wolfsburg wollte ihn nicht abgeben.
Maxence Lacroix (21) wäre im Sommer fast bei RB Leipzig gelandet. Doch der VfL Wolfsburg wollte ihn nicht abgeben.  © Swen Pförtner/dpa

"Es war schwer für mich. Ich bin jung, es war für mich das erste Mal, dass ich einige Angebote hatte. Ich wollte wechseln", so der 21-Jährige gegenüber dem "Kicker".

Die Sachsen baggerten kräftig an Lacroix, um die entstandenen Lücken, die Dayot Upamecano (22) und Ibrahima Konate (22) hinterlassen hatten, bestmöglich zu stopfen.

Der Spieler selbst hatte den Wölfen bereits übermittelt, dass er gerne ein Roter Bulle werden möchte. Doch der Verein stellte sich quer und ließ ihn nicht ziehen. "Das ist das Leben", so der Abwehrspieler, streut jedoch ein, "ein bisschen sauer" gewesen zu sein.

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Inzwischen sei die Verärgerung aber vergangen, was wohl nicht zuletzt an den straken Leistungen in der Bundesliga liegt.

Der Franzose: "Jetzt bin ich hier, spiele in der Champions League, wir haben Leipzig geschlagen, wir sind Erster in der Bundesliga - es ist perfekt, ich bin glücklich."

Sein Vertrag beim aktuellen Tabellenprimus läuft noch bis 2024. Es ist allerdings nicht unwahrscheinlich, dass bereits im kommenden Sommer möglicherweise auch von Leipziger Seite ein neuer Kaufangriff gestartet wird.

Bis dahin möchte Lacroix weiter an sich arbeiten. Im Interview nannte er seine ambitionierten Ziele: "Ich will einer der besten Verteidiger in der Bundesliga werden, und vielleicht kann ich eines Tages der Beste auf der Welt sein."

Bisher kann sich die Bilanz der Wölfe jedenfalls sehen lassen. In drei Ligapartien kassierte man lediglich ein Gegentor, was aktuell der beste Wert aller deutschen Teams ist.

Sicherlich auch ein Verdienst des Franzosen, der mit seiner Mannschaft am kommenden Samstag bei der SpVgg Greuther Fürth (15.30 Uhr/Sky) erneut zeigen kann, warum der Vizemeister ihn gerne gehabt hätte.

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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