Nach Süle-Abschied: RB Leipzigs Gvardiol plötzlich im Visier der Bayern?

Leipzig - Dieser Kroate sorgt für Aufsehen! Josko Gvardiol (20) ist bei RB Leipzig eingeschlagen wie eine Bombe. In seiner Debüt-Saison für die Sachsen gilt der 20-Jährige schon jetzt als Routinier und ersetzt die abgewanderten Ibrahima Konate (22) und Dayot Upamecano (23) bislang perfekt. Das zieht natürlich auch das Interesse anderer Vereine auf sich.

Josko Gvardiol (20) läuft seit letzten Sommer für RB Leipzig auf.
Josko Gvardiol (20) läuft seit letzten Sommer für RB Leipzig auf.  © Picture Point / Roger Petzsche

Und möglicherweise müssen sich die Roten Bullen mal wieder Sorgen machen, dass der Rekordmeister im Sommer aktiv werden könnte.

Denn: Am Mittwoch wurde bekannt, dass Niklas Süle (26) den FC Bayern München nach der Saison verlassen wird. Faktisch muss sich der aktuelle Tabellenführer also um Ersatz bemühen.

"Sky"-Experte Lothar Matthäus (60) hat bereits ganz konkrete Namen im Kopf: "In der Bundesliga gäbe es da ein paar sehr interessante Spieler. Ich denke an den Stuttgarter Mavropanos, den Leipziger Gvardiol oder den Bochumer Bella Kotchap. Alle spielen in der Bundesliga eine wirklich gute Rolle, wären finanziell mit Sicherheit für die Bayern machbar und könnten sich unter Nagelsmann weiterentwickeln."

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Muss man als Leipziger Fan bald befürchten, dass auch der Linksverteidiger bald im Trikot der Bayern auflaufen wird?

Na ja, zumindest im kommenden Sommer dürfte es selbst für die finanzstarken Münchner schwer werden, Gvardiol von den Rasenballern wegzubekommen. Bislang ist nichts über eine Ausstiegsklausel im bis 2026 laufenden Vertrag bekannt.

Zudem möchte man langfristig nicht alle starken Spieler einfach in den Süden abwandern lassen, sondern sich weiter ganz oben in der Tabelle etablieren. Einen Spieler wie Gvardiol so schnell wieder abzugeben, wäre da absolut kontraproduktiv.

Doch wie immer kann sich das Blatt auch ganz schnell wenden, wie der Wechsel von Julian Nagelsmann (34) im vergangenen Sommer gezeigt hat. Bleibt aus Leipziger Sicht zu hoffen, dass zumindest in diesem Winter nichts mehr überraschendes passiert.

Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche

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