Personal-Kracher nach Mateschitz-Tod: RB Leipzigs Mintzlaff wird Red-Bull-Boss!

Leipzig - Personalbeben bei RB Leipzig! Oliver Mintzlaff (47) wird am 15. November den Klub verlassen, um beim Red-Bull-Konzern ganz oben mitzuspielen.

Oliver Mintzlaff (47) wird RB Leipzig verlassen, um einen Chefposten bei Red Bull anzutreten.
Oliver Mintzlaff (47) wird RB Leipzig verlassen, um einen Chefposten bei Red Bull anzutreten.  © Picture Point / Roger Petzsche

Demnach wird der 47-Jährige, der seit 2014 bei den Rasenballern aktiv ist, einer von drei neuen Bossen des Brause-Unternehmens. Das berichtete die "Bild" am Freitag zuerst, der Verein bestätigte den Wechsel inzwischen.

Laut dem Bericht habe der frühere Bonner Leichtathlet die Mitarbeiter in Leipzig am Morgen über die Situation aufgeklärt.

Sein neuer Job: "CEO Corporate Projects & New Investments." Damit ist Mintzlaff in Zukunft für alles außer die Getränke-Dose zuständig.

Red-Bull-Boss Mintzlaff ist jetzt wieder bei RB Leipzig aktiv
RB Leipzig Red-Bull-Boss Mintzlaff ist jetzt wieder bei RB Leipzig aktiv

Damit sind nicht nur die Fußballklubs Red Bull Salzburg, New York Red Bulls und eben RB Leipzig gemeint, sondern eben auch die zwei Eishockey-Klubs aus München und Salzburg und das Formel-1-Team werden unter Mintzlaffs Verantwortung fallen.

Interessant: Auch der Sender ServusTV, der in den letzten Jahren wegen der Verharmlosung des Coronavirus in die Kritik geraten war, ist in Zukunft in den festen Händen des 47-Jährigen.

Laut "Bild"-Bericht wurde die Dreier-Lösung an der Red-Bull-Spitze auf Wunsch des verstorbenen Red-Bull-Besitzers Dietrich Mateschitz (†78), dessen Sohn Mark (29) und der thailändischen Eigentümer getroffen.

Oliver Mintzlaff (47, Mitte-links), hier im Gespräch mit dem kürzlich verstorbenen Dietrich Mateschitz (†78).
Oliver Mintzlaff (47, Mitte-links), hier im Gespräch mit dem kürzlich verstorbenen Dietrich Mateschitz (†78).  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Was ändert sich jetzt bei RB Leipzig?

Für den Bundesligisten aus Sachsen bedeutet das natürlich ebenfalls große Veränderungen. Mintzlaff wird in Leipzig nicht mehr als Geschäftsführer agieren, jedoch weiterhin aus der Konzernzentrale als Aufsichtsrat mitbestimmen können.

Der Verein: "Oliver Mintzlaff wird RB Leipzig weiterhin verantwortungsvoll verbunden bleiben und steht dem Verein künftig als Aufsichtsrat zur Verfügung."

Wer sein Nachfolger als Geschäftsführer in Leipzig wird, ist noch nicht bekannt. Der Verein hat sich bislang noch nicht zu den Berichten geäußert. Laut ersten Informationen möchte man aber zunächst in den bisherigen Strukturen weiterarbeiten. Ab Dezember unterstützt dann Max Eberl (49) als neuer Sportdirektor den Klub.

Originaltext vom 4. November, 8.37 Uhr. Aktualisiert um 10.05 Uhr

Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche

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