RB Leipzig ab Paris-Spiel mit 2G-Regel: "Unserem Wunsch wurde nicht entsprochen"

Leipzig - RB Leipzig wird ab dem Heimspiel in der Champions League gegen Paris Saint-Germain von der 3G- auf die 2G-Regelung in der Red Bull Arena umschwenken.

Ab der Champions-League-Heimpartie gegen Paris Saint-Germain soll die Red Bull Arena wieder voll gemacht werden – allerdings unter Anwendung der 2G-Regel. (Archivbild)
Ab der Champions-League-Heimpartie gegen Paris Saint-Germain soll die Red Bull Arena wieder voll gemacht werden – allerdings unter Anwendung der 2G-Regel. (Archivbild)  © Picture Point / Roger Petzsche

Das teilte der Bundesligist aus Sachsen am Donnerstag mit. Damit soll eine volle Auslastung garantiert werden.

"Wir tragen die wirtschaftliche Gesamtverantwortung für RB Leipzig und haben in diesem Zusammenhang immer gesagt, dass wir die Situation neu bewerten müssen, wenn sich eine Möglichkeit abzeichnet, dass wir die Red Bull Arena komplett befüllen können", meinte RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff (46).

"Leider wurde in dem aktuellen Entwurf der Corona-Schutz-Verordnung unserem Wunsch und unseren Bemühungen nicht entsprochen, ein volles Stadion unter 3G-Bedingungen umzusetzen. Das hat uns enttäuscht."

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Die RB-Verantwortlichen befinden sich im ständigen Austausch mit der Landesregierung des Freistaates Sachsen. Der Entwurf der Neufassung der Corona-Schutz-Verordnung bietet nunmehr eine 2G-Option für Großveranstaltungen ohne Begrenzung der Gesamtkapazität an.

Noch ist diese Verordnung, die ab 20. Oktober gelten würde, nicht final von der Landesregierung beschlossen. Anfang kommender Woche wird der entsprechende Kabinettsbeschluss erwartet.

Dann wird die Regelung beim Königsklassen-Heimspiel am 3. November (21 Uhr) umgesetzt. Damit kommen nur Geimpfte oder Genesene ins Stadion.

RB-Boss Oliver Mintzlaff (46) ist enttäuscht darüber, dass im aktuellen Entwurf der Corona-Schutz-Verordnung nicht den Wünschen und Bemühungen des Klubs entsprochen wurde. (Archivbild)
RB-Boss Oliver Mintzlaff (46) ist enttäuscht darüber, dass im aktuellen Entwurf der Corona-Schutz-Verordnung nicht den Wünschen und Bemühungen des Klubs entsprochen wurde. (Archivbild)  © Picture Point / Roger Petzsche

Es müssen auch keine Abstandsregeln eingehalten werden und es besteht keine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Kein Testnachweis ist für Kinder unter 16 Jahren erforderlich.

Titelfoto: Bildmontage / PICTURE POINT / Roger Petzsche

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