Für den Transfermarkt: RB Leipzig will in Augsburg siegen

Leipzig - Noch ein Spiel bis zum Urlaub. In Augsburg will Leipzig alle Kräfte mobilisieren und den ersten Sieg holen. Dabei geht es auch darum, den finanziellen Spielraum für den Transfermarkt zu erhöhen.

Laut RB-Coach Julian Nagelsmann gehört RB auf den dritten Platz der Bundesliga. Gleichzeitig hat der Trainer jedoch auch wirtschaftliche Gründe, um einen Sieg in Augsburg zu holen.
Laut RB-Coach Julian Nagelsmann gehört RB auf den dritten Platz der Bundesliga. Gleichzeitig hat der Trainer jedoch auch wirtschaftliche Gründe, um einen Sieg in Augsburg zu holen.  © Uwe Anspach/dpa-Pool/dpa

Julian Nagelsmann will sein erstes Jahr als Trainer von RB Leipzig mit einem Erfolgserlebnis abschließen und mit seinem Vorgänger Ralf Rangnick gleichziehen. Mit einem Sieg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim FC Augsburg soll der dritte Platz der Fußball-Bundesliga erreicht werden. Den hatte RB-Architekt Rangnick in der vergangenen Saison ebenso erreicht wie die Marke von 66 Punkten, die auch für Nagelsmann noch drin ist.

"Es ist unser klares Ziel, Dritter zu werden. Zum einen aus wirtschaftlichen Gründen, weil es dafür mehr Geld gibt. Zum anderen gehören wir in dieser Saison auf Platz drei, wenn man Hin- und Rückrunde zusammenrechnet", sagte Nagelsmann am Donnerstag. Er habe für die Startelf in Augsburg bereits sieben Spieler fest eingeplant, bei denen er spüre, dass sie alles für einen Sieg geben werden.

Je besser RB abschneidet, desto höher klettert der Club in der TV-Geld-Tabelle. In der abgelaufenen Saison bekam Leipzig knapp über 40 Millionen Euro, was in der Liga Platz 13 entsprach. Der drittplatzierte FC Schalke 04 kassierte beispielsweise über 20 Millionen Euro mehr.

Damit würde sich für RB auch der finanzielle Spielraum auf dem Transfermarkt erhöhen.

RB und der Transfermarkt: Bewegung im Fall Schick

Unter anderem ist Leipzig weiterhin an Patrik Schick dran, den die Roten Bullen vom AS Rom übernehmen will.
Unter anderem ist Leipzig weiterhin an Patrik Schick dran, den die Roten Bullen vom AS Rom übernehmen will.  © Ina Fassbender/AFP/POOL/dpa

Da hatte Nagelsmann die gute Nachricht parat, dass man kurz vor einer weiteren Verpflichtung des von Manchester City ausgeliehenen Verteidigers Angelino steht. 

"Ich bin bei City sehr guter Dinge, dass wir das zeitnah hinbekommen", sagte Trainer Julian Nagelsmann am Donnerstag. Offen ist, ob Angelino erneut ausgeliehen oder fest verpflichtet wird.

Bewegung kommt auch in die feste Verpflichtung von Patrik Schick. Am Mittwoch habe es laut Nagelsmann lange Gespräche über einen Transfer des tschechischen Nationalspielers gegeben. Dessen Stammverein AS Rom rief bisher 25 Millionen Euro auf. Konkurrenz hat Leipzig dem Vernehmen nach durch AC Mailand und den FC Arsenal.

Für das Augsburg-Spiel hat Nagelsmann personell einige Sorgen. Marcel Sabitzer fällt mit einer Knieprellung aus, auch Yussuf Poulsen (Syndesmoseanriss) und Hannes Wolf (Fuß-OP) werden nicht dabei sein. Ein Fragezeichen steht hinter Emil Forsberg (Schlag auf das Schienbeinköpfchen) und Schick (Knieprobleme). Beide Spieler mussten das Training am Donnerstag vorzeitig beenden.

Zumindest Forsberg könnte noch rechtzeitig fit werden. Der schwedische Spielmacher stand zuletzt gegen Dortmund erstmals seit der Corona-Pause wieder in der Startelf und machte ein gutes Spiel. Gesetzt dürfte Dani Olmo sein, den Nagelsmann besonders lobte. 

"Im Nachhinein habe ich es bereut, ihn gegen Dortmund nicht von Anfang an gebracht zu haben. Es war beeindruckend, was er für einen Siegeswillen in die Mannschaft gebracht hat", sagte der 32-Jährige.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa-Pool/dpa

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